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Nordkorea startet mehrere ballistische Raketen ins Ostmeer

Nordkorea hat nach Angaben des südkoreanischen Militärs mehrere ballistische Raketen in Richtung Ostmeer abgefeuert. Der Start erfolgte wenige Tage nach einem südkoreanischen Test einer Hyperschallwaffe.

Nordkorea startet mehrere ballistische Raketen ins OstmeerSymbolbild
Foto: Михаил Крамор · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Nordkorea feuerte am 12. Oktober mehrere ballistische Raketen aus Pjöngjang ins Ostmeer; mindestens eine flog über 900 Kilometer
  • Südkoreas Militär entdeckte den Start um 9.20 Uhr; die technischen Eigenschaften der Raketen werden noch analysiert
  • Der Abschuss galt laut erster Analyse als Protest gegen Südkoreas Hyperschalltest und als Demonstration nordkoreanischer Fortschritte

Nordkorea habe am Montag (12. Oktober) mehrere ballistische Raketen aus dem Raum Pjöngjang in Richtung Ostmeer abgefeuert, teilte das südkoreanische Militär mit. Yonhap berichtete, mindestens eine Rakete sei mehr als 900 Kilometer weit geflogen. Die Vereinigten Generalstabschefs hätten den Start gegen 9.20 Uhr entdeckt.

Der Sprecher der Vereinigten Generalstabschefs, Jang Do-young, sagte, eine erste Analyse deute darauf hin, dass der Abschuss als Protest gegen den erfolgreichen Test eines südkoreanischen Hyperschall-Gleitflugkörpers und als Demonstration der nordkoreanischen Fortschritte bei seinem Fünfjahresplan zum Ausbau der Verteidigungsfähigkeiten verstanden werde. Zugleich habe Nordkorea damit gezielt seine Raketenfähigkeiten zeigen wollen.

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Auf die Frage, ob es sich bei den gestarteten Raketen um Hyperschall- oder Mittelstreckenraketen gehandelt habe, habe Jang keine Angaben gemacht. Das Militär müsse die technischen Eigenschaften des Starts weiter analysieren.

Südkorea habe am Donnerstag (8. Oktober) erstmals einen Hyperschall-Gleitflugkörper getestet. Der Test sei nach der Explosion einer Mine am 21. September auf südkoreanischer Seite der Demilitarisierten Zone erfolgt. Eine gemeinsame Untersuchung mit dem UN-Kommando habe ergeben, dass die Explosionen durch von Nordkorea absichtlich verlegte Antipersonenminen verursacht worden seien. Pjöngjang habe jede Verantwortung bestritten und Seoul vorgeworfen, die Untersuchungsergebnisse erfunden zu haben.

Hyperschallraketen könnten nach Angaben des Berichts mit bestehenden Raketenabwehrsystemen nur schwer abgefangen werden. Sie flögen mit mindestens Mach 5, könnten ihre Flugbahn unvorhersehbar verändern und in geringer Höhe fliegen.

Nordkorea hatte am 3. Oktober bereits eine ballistische Rakete aus dem Raum Wonsan in Richtung Ostmeer abgefeuert. Nordkoreanische Staatsmedien berichteten am folgenden Tag, Pjöngjang habe eine strategische Mittelstreckenrakete gestartet, um Raketentruppen im Umgang mit dem „strategischen Hyperschallwaffensystem“ zu trainieren. Zuletzt hatte Nordkorea am 20. August ballistische Raketen aus dem Raum Pjöngjang abgefeuert.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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