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Regierung will Zuschüsse für Wärmepumpen kürzen

Die britische Energieministerin Miatta Fahnbulleh soll mehr als 2 Milliarden Pfund in ihrem Haushalt einsparen.

Regierung will Zuschüsse für Wärmepumpen kürzenSymbolbild
Foto: alpha innotec · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Boiler Upgrade Scheme soll nicht entfallen, aber sein Budget von 2,7 Milliarden Pfund könnte um mehrere hundert Millionen sinken
  • Seit 2022 förderte das Programm knapp 80.000 Wärmepumpen; mehr als 40 Prozent der Mittel gingen an Haushalte unter 52.000 Pfund Jahreseinkommen
  • Die Kürzungen sollen höhere Verteidigungsausgaben finanzieren; auch Mittel für CO₂-Speicherung und grünen Wasserstoff stehen zur Debatte

Die britische Regierung bereitet Kürzungen bei den Zuschüssen für Wärmepumpen vor. Damit soll ein Teil der mehr als 2 Milliarden Pfund eingespart werden, die das Energieministerium zur Finanzierung höherer Verteidigungsausgaben beisteuern soll, wie der Guardian berichtete.

Energieministerin Miatta Fahnbulleh sei mit der Suche nach den Einsparungen beauftragt worden. Der Plan sei von der Vorgängerregierung ausgearbeitet worden und solle Investitionen in die Verteidigung finanzieren.

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Nach Angaben von Quellen soll ein Teil der Kürzungen auf das Boiler Upgrade Scheme entfallen. Das Programm in England und Wales gewährt Zuschüsse von bis zu 9.000 Pfund, wenn Haushalte auf sauberere Heizsysteme umsteigen. Es soll nicht vollständig abgeschafft werden. Sein Budget von 2,7 Milliarden Pfund könnte jedoch um mehrere hundert Millionen Pfund sinken.

Das Programm habe seit seinem Start im Jahr 2022 knapp 80.000 elektrische Wärmepumpen gefördert. Der Basiszuschuss beträgt 7.500 Pfund, für bestimmte netzferne Gebäude sind bis zu 9.000 Pfund möglich. Weil die Förderung nur etwas mehr als die Hälfte der mittleren Kosten einer Wärmepumpe abdecke, sei ein großer Teil des Geldes an wohlhabendere Haushalte gegangen.

Befürworter des Programms weisen darauf hin, dass mehr als 40 Prozent der Fördermittel an Haushalte mit einem Jahreseinkommen von weniger als 52.000 Pfund geflossen seien. Wichtiger sei jedoch, dass die Zuschüsse eine schnell wachsende britische Wärmepumpenbranche aufgebaut hätten. Diese wachse um mehr als 25 Prozent pro Jahr. Frankreich habe im vergangenen Jahr viermal so viele Wärmepumpen verkauft wie Großbritannien.

Madeleine Gabriel von der Organisation Nesta sagte, wegen hoher Gaspreise stiegen die Rechnungen erneut. Die Abhängigkeit von Gas sei der Grund für die Energiekrise, deshalb ergebe eine Kürzung der Wärmepumpenförderung keinen Sinn. Für Unternehmen und Handwerker, die Zeit und Geld in den Aufbau der Branche investiert hätten, sei dies ein schwerer Rückschlag.

Greg Jackson, der Vorstandschef von Octopus Energy, sagte, das Förderprogramm erfülle genau seinen Zweck. Es stoße eine Branche an, die die Kosten für Wärmepumpen senken solle. Nach dem Zuschuss könnten diese inzwischen genauso viel kosten wie die Installation eines Gasboilers. In den vergangenen 18 Monaten hätten mehr als 500.000 Menschen bei seinem Unternehmen ein Angebot angefordert. Eine Kürzung würde den Markt schwer beschädigen, sagte Jackson.

Ein Sprecher des britischen Energieministeriums teilte mit, die Einsparungen für den Verteidigungsinvestitionsplan machten nur einen kleinen Teil des gesamten Ministeriumshaushalts aus. Dieser sei bei der Ausgabenüberprüfung deutlich erhöht worden. Wie die notwendigen Investitionen in die nationale Sicherheit finanziert würden, solle im Herbst dargelegt werden.

Der frühere Energieminister Ed Miliband habe einer Kürzung des Kapitalbudgets seines Ministeriums um 2 Milliarden Pfund zugestimmt. Der damalige Premierminister Keir Starmer habe damit einen Anstieg der Verteidigungsausgaben um 15 Milliarden Pfund über vier Jahre finanzieren wollen. John Healey sei im Juni unter Starmer als Verteidigungsminister zurückgetreten, weil ihm die Erhöhung nicht ausgereicht habe. Er müsse nun zusätzlich zu den bereits vereinbarten Kürzungen weitere 4,7 Milliarden Pfund über vier Jahre finden.

Nach einem Bericht von Bloomberg sollen auch Ausgaben für die Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid sowie für Programme zu grünem Wasserstoff gekürzt werden. Für die CO₂-Abscheidung und -Speicherung waren bis 2050 insgesamt 21,7 Milliarden Pfund vorgesehen. Befürworter sehen darin den besten Weg, Emissionen zu senken und zugleich die Ölindustrie in der Nordsee zu schützen. Kritiker werfen den von Unternehmen aus der fossilen Brennstoffbranche unterstützten Plänen vor, die späteren Kosten für das Land nicht ehrlich darzustellen.

Der Energieminister Martin McCluskey sagte zur Zukunft des CO₂-Abscheidungsprogramms, die Regierung müsse wegen der Folgen des Verteidigungsinvestitionsplans schwierige Entscheidungen treffen. Auch die Wärmepumpenförderung gehört nach Angaben des Guardian zu den bedeutenden Programmen, aus denen Geld für die höheren Verteidigungsausgaben abgezogen werden soll. Der Unternehmer und Labour-Spender Dale Vince warnte, saubereres Heizen bedeute derzeit noch nicht automatisch günstigeres Heizen. Eine Elektrifizierung der Wärmeversorgung könne ohne eine Reform der Strompreisgestaltung höhere Kosten auf die Haushalte verlagern.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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