Der Volkswagen-Konzern hat von Juli bis September weltweit knapp 1,9 Millionen Fahrzeuge seiner Marken ausgeliefert. Das waren 14,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Im zweiten Quartal hatte der Rückgang 8,6 Prozent betragen, zu Jahresbeginn vier Prozent.
Zuwächse in Europa und Südamerika glichen den Einbruch in China nicht aus. Der Konzern steht in China unter starkem Preisdruck und sieht sich einer wachsenden Konkurrenz heimischer Hersteller gegenüber.
Audi-Vertriebsvorstand Martin Sander teilte mit, der deutlich rückläufige Gesamtmarkt in China bleibe eine branchenweite Herausforderung. Zugleich begännen neue, lokal entwickelte Elektromodelle, Wirkung zu entfalten.
In Europa entwickelte sich das Geschäft mit reinen Elektroautos besser. In den ersten neun Monaten dieses Jahres war dort jedes fünfte ausgelieferte Fahrzeug ein Stromer. Der Anteil der Elektroautos am europäischen Auftragsbestand lag im dritten Quartal bei rund 40 Prozent.
Weltweit ging die Nachfrage nach VW-Stromern jedoch zurück.
Bei den Konzernmarken verlief die Entwicklung unterschiedlich. Porsche verzeichnete ein Minus von 15 Prozent, während Škoda stabil blieb.
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