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Prognos veranschlagt bis 2045 sechs Billionen Euro für Klimaneutralität

Eine Studie im Auftrag der KfW beziffert die nötigen Investitionen für Deutschlands Klimaneutralität bis 2045 auf rund 6.000 Milliarden Euro. Netto kämen davon etwa 145 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich hinzu.

Prognos veranschlagt bis 2045 sechs Billionen Euro für KlimaneutralitätSymbolbild
Foto: Solarimo · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland müsste bis 2045 rund 6.000 Milliarden Euro für Klimaneutralität investieren; 12 Prozent davon entfielen auf den Staat
  • Fast die Hälfte der Summe entfiele auf den Verkehr, ein Viertel auf Energie und rund ein Fünftel auf Gebäude
  • Klimaschutz könnte den Energieverbrauch bis 2045 je nach Szenario um 26 bis 35 Prozent senken

Deutschland müsste bis 2045 rund 6.000 Milliarden Euro investieren, um sein Klimaziel zu erreichen. Die bisherigen Ausgaben müssten sich demnach mehr als verdoppeln. Den größten Teil müssten Verbraucher und Unternehmen tragen, auf den Staat entfielen 12 Prozent.

Nur knapp die Hälfte der Summe wäre nach Angaben der Studie zusätzlich nötig. Auch bei einer Fortsetzung der Nutzung fossiler Energieträger wie Kohle, Öl und Gas würden Investitionen anfallen. Von den erforderlichen rund 290 Milliarden Euro pro Jahr blieben durch die Umstellung auf mehr Klimaschutz netto etwa 145 Milliarden Euro zusätzlich übrig.

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KfW-Vorstandschef Stefan Wintels erklärte, der Gesamtbetrag relativiere sich, weil Deutschland auch beim Festhalten an fossilen Technologien umfangreich investieren müsste. Die Studie betrachtet den Zeitraum von 2025 bis 2045. Für 2024 hätten gesicherte Investitionszahlen vorgelegen. Prognos habe mehrere Szenarien berechnet, die genannten Beträge seien Durchschnittswerte.

Fast die Hälfte der gesamten Investitionen entfiele auf den Verkehrssektor. Im Mittelpunkt stünden klimafreundlichere Antriebe für Pkw. Zwar müssten die Investitionen in diesem Bereich stark steigen, netto wäre der Zuwachs laut Studie aber auf knapp ein Fünftel begrenzt, weil ohnehin Autos angeschafft würden und der Preisunterschied zwischen Elektroautos und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor kleiner werde.

Ein Viertel der sechs Billionen Euro würde dem Energiesektor zugerechnet. Das Energiesystem müsste für einen größeren Anteil von Wind- und Solarstrom umfassend umgebaut werden. Besonders in die Stromnetze müssten Mittel fließen, wobei in diesem Bereich viele staatliche Investitionen erforderlich seien.

Auf den Gebäudesektor entfiele rund ein Fünftel der Summe, vor allem auf Wohngebäude. Dort seien laut Studie die meisten zusätzlichen Investitionen nötig. Ein knappes Zehntel beträfe die Industrie. Die Ausgaben konzentrierten sich demnach auf wenige besonders energieintensive Unternehmen und könnten dort mit Veränderungen der Produktionsprozesse und Geschäftsmodelle verbunden sein.

Die Autoren verwiesen zugleich auf mögliche Einsparungen und wirtschaftliche Chancen. Der Verzicht darauf könne Kosten senken und Abhängigkeiten verringern. Klimafreundliche Technologien wie Wärmepumpen und Elektroautos nutzten Energie zudem effizienter. Zusammen mit Energiesparmaßnahmen könne der Energieverbrauch bis 2045 je nach Szenario um 26 bis 35 Prozent sinken.

Der globale Markt für saubere Technologien sei zuletzt um 9,6 Prozent pro Jahr gewachsen und würde sich bei diesem Tempo in weniger als zehn Jahren verdoppeln. Deutschland verfüge dabei laut den Autoren über einen Anteil von 13 Prozent am weltweiten Exportvolumen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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