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Welt dürfte Pariser 1,5-Grad-Limit nach UN-Einschätzung überschreiten

Nach Angaben von UN-Generalsekretär António Guterres ist das Pariser Ziel von 1,5 Grad kaum noch einzuhalten. Der UN-Umweltbericht erkennt Fortschritte beim Klimaschutz an, mahnt aber, dass die Zeit knapp wird und die Regierungen schneller handeln müssen.

Welt dürfte Pariser 1,5-Grad-Limit nach UN-Einschätzung überschreitenSymbolbild
Foto: ATHENEA CODJAMBASSIS ROSSITTO · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach UN-Einschätzung wird die Welt das Pariser 1,5-Grad-Limit aller Voraussicht nach überschreiten und Generalsekretär Guterres sieht diese Grenze nicht mehr als haltbar
  • Bis 2035 müssten die Treibhausgasemissionen laut UNEP jährlich um gut sechs Prozent sinken, doch sie steigen weiter an
  • Selbst die ambitionierten nationalen Klimapläne würden die Erwärmung nur auf 2,1 Grad begrenzen

Die Welt wird das 1,5-Grad-Limit aus dem Pariser Klimaabkommen nach Einschätzung der Vereinten Nationen aller Voraussicht nach überschreiten. UN-Generalsekretär António Guterres machte deutlich, dass sich diese Grenze nicht mehr halten lässt. Das berichtete die tagesschau.

Auf dieses Ziel hatte sich die Weltgemeinschaft 2015 auf der Weltklimakonferenz in Paris geeinigt. Es sah vor, die Erwärmung im besten Fall auf nicht mehr als 1,5 Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Mehr als ein Jahrzehnt später sei dies nicht mehr erreichbar.

Guterres zufolge trifft es jene am härtesten, die am wenigsten zur Erderwärmung beigetragen haben. Deshalb komme es darauf an, das Überschreiten des Limits so gering wie möglich zu halten.

Laut einem Bericht des UN-Umweltprogramms UNEP müssten die weltweiten Treibhausgasemissionen bis 2035 jedes Jahr um gut sechs Prozent sinken, verglichen mit dem Stand von 2025. Tatsächlich steigen die Emissionen jedoch Jahr für Jahr weiter an, vor allem durch die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas.

UNEP-Leiterin Inger Anderson sagte, die Fortschritte der vergangenen Jahre belegten, dass es nach wie vor möglich sei, die Treibhausgase zu senken. Der Anteil der Kohleenergie sei dagegen langsamer gewachsen.

Der wirksamste Hebel sei laut Bericht eine richtungsweisende Politik. Selbst die ambitionierten Zusagen in den nationalen Klimaplänen könnten die Erwärmung nur auf 2,1 Grad begrenzen. Guterres sagte, aus der Emissionslücke sei eine Führungslücke geworden, und der Welt bleibe immer weniger Zeit und immer weniger Vorwände, sie zu schließen. Die Regierungen müssten deutlich weiter gehen und schneller handeln.

In wenigen Wochen findet die 31. Weltklimakonferenz im türkischen Antalya statt. Die türkische Konferenzleitung hat die Staaten bereits im Vorfeld aufgerufen, sich auf ein weltweites Elektrifizierungsziel zu verständigen.

Die dramatischen Bilder der Überschwemmungen im spanischen Valencia zeigten in diesen Tagen, was der UN-Bericht offenbare. Entsprechend deutlich fiel der Appell des Generalsekretärs kurz vor dem Klimagipfel aus. Schon ein Bruchteil eines Grads sei entscheidend, und jedes weitere Jahr des Abwartens mache den Rückweg steiler. Die Lücke müsse jetzt geschlossen werden.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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