Ein dänischer Nachrichtendienst warnt vor einer möglichen Intensivierung russischer hybrider Angriffe gegen westliche Staaten und die NATO. Betroffen sein könnten demnach europäische Länder und weitere Bündnisstaaten. Konkrete Angaben zu einem einzelnen bevorstehenden Angriff oder zu einem bestimmten Ort liegen bislang nicht vor.
Unter dem Begriff hybride Angriffe werden unterschiedliche Formen von Druck und Einflussnahme zusammengefasst. In der vorliegenden Einschätzung werden insbesondere Sabotageakte auf europäischem Boden als Teil der Debatte genannt. Genauere Details zu den erwarteten Maßnahmen, möglichen Zielen oder einem zeitlichen Rahmen wurden nicht mitgeteilt.
Neue Aufmerksamkeit erhielt das Thema nach einem Vorfall in Deutschland. Die Bundesregierung machte Russland nach den vorliegenden Angaben für einen versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich. Ob dieser Vorfall unmittelbar mit der aktuellen Warnung des dänischen Nachrichtendienstes in Verbindung steht, ist nicht näher erläutert.
Die Warnung bezieht sich auf die Sicherheitslage im Verhältnis zwischen Russland, westlichen Staaten und der NATO. Eine konkrete neue Attacke wird in den verfügbaren Informationen nicht beschrieben. Ebenso liegen keine Angaben dazu vor, welche Länder besonders gefährdet sein könnten oder welche Maßnahmen die betroffenen Staaten ergreifen wollen.
Das berichtete zuerst Jerusalem Post World unter Berufung auf einen dänischen Nachrichtendienst.
Kurz zusammengefasst
- Ein dänischer Nachrichtendienst warnt vor einer möglichen Intensivierung russischer Hybridangriffe gegen westliche Staaten und die NATO
- Als mögliche Form werden Sabotageakte auf europäischem Boden genannt; Details zu Zielen und Zeitrahmen fehlen
- Die Bundesregierung machte Russland nach vorliegenden Angaben für einen versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich
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