Die Vereinigten Staaten haben eine dritte Trägerkampfgruppe in Richtung Naher Osten entsandt. Die USS Theodore Roosevelt verließ am Sonntag den kalifornischen Marinestützpunkt San Diego und wurde dabei von einer Marineexpeditionseinheit mit mehr als 2.000 Soldaten begleitet. Damit zeichnet sich der größte entsprechende US-Militäraufbau in der Region seit 2003 ab.
Nach der Verlegung könnte die Gesamtstärke der US-Streitkräfte im Nahen Osten auf mehr als 60.000 Soldaten steigen. Die Entsendung der Trägerkampfgruppe erweitert damit die bereits bestehende militärische Präsenz der Vereinigten Staaten in der Region. Genauere Angaben zum weiteren Einsatzort oder zur geplanten Dauer der Verlegung liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Eine Trägerkampfgruppe besteht grundsätzlich aus einem Flugzeugträger und begleitenden Schiffen. Zur konkreten Zusammensetzung der Gruppe um die USS Theodore Roosevelt wurden in der Meldung jedoch keine weiteren Einzelheiten genannt. Auch zu möglichen Aufgaben des Verbandes oder zu den politischen Hintergründen der Verlegung liegen keine näheren Angaben vor.
Die nun angekündigte Entsendung reiht sich nach Angaben der vorliegenden Meldung in einen größeren Ausbau der US-Militärpräsenz im Nahen Osten ein. Die Größenordnung wird dabei mit dem bisherigen Höchststand seit dem Jahr 2003 verglichen. Ob und wann alle angekündigten Kräfte in der Region eintreffen, geht aus den verfügbaren Informationen nicht hervor.
Das berichtete zuerst Euronews.
Kurz zusammengefasst
- Die USS Theodore Roosevelt verließ San Diego mit einer Marineexpeditionseinheit und mehr als 2.000 Soldaten
- Nach der Verlegung könnte die US-Truppenstärke im Nahen Osten auf mehr als 60.000 Soldaten steigen
- Der Militäraufbau wäre der größte entsprechende US-Aufwuchs in der Region seit 2003
Kommentare (0)