Die Ölpreise haben am Donnerstag deutlich zugelegt. Der Preis für Brent-Rohöl stieg zeitweise um mehr als drei Prozent, nachdem ein ranghoher iranischer Militärvertreter mit einer möglichen Ausweitung des Krieges bis in den Indischen Ozean gedroht hatte. Voraussetzung für ein solches Vorgehen sei nach dessen Darstellung ein Angriff auf Iran.
Die Äußerung verstärkte damit die Sorgen an den Energiemärkten über eine weitere Verschärfung der Lage im Nahen Osten. Die Reaktion zeigte sich unmittelbar beim Brent-Preis, der als wichtiger Referenzwert für den internationalen Ölhandel gilt. Genauere Angaben zu möglichen Maßnahmen oder zu den Umständen, unter denen Iran den Konflikt ausweiten könnte, liegen nicht vor.
Die Meldung betrifft nach den vorliegenden Informationen eine Warnung eines iranischen Militärvertreters. Ob daraus konkrete militärische Schritte folgen könnten, ist unklar. Ebenso liegen keine weiteren Angaben zu möglichen Auswirkungen auf die Ölversorgung oder zu einer Beeinträchtigung von Transportwegen vor.
Die Entwicklung wurde von Bloomberg Markets verbreitet. Über den Vorgang berichtete zudem Charles Gorrivan im Bloomberg-Fernsehen.
Kurz zusammengefasst
- Der Brent-Preis stieg zeitweise um mehr als drei Prozent
- Ein ranghoher iranischer Militärvertreter drohte bei einem Angriff auf Iran mit einer Ausweitung des Krieges bis in den Indischen Ozean
- Unklar ist, ob konkrete Militärschritte folgen oder die Ölversorgung und Transportwege beeinträchtigt werden
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