Ein kroatisches Gericht hat die Auslieferung eines Verdächtigen im Zusammenhang mit der Sabotage an den Nord-Stream-Pipelines gebilligt. Damit ist der Weg für eine Überstellung grundsätzlich frei. Die Gerichtsentscheidung ist jedoch noch nicht endgültig, da sie angefochten werden kann.
Der Verdächtige befindet sich in Kroatien. Welche Behörde oder welches Land die Auslieferung beantragt hat, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch zum genauen Gerichtsort sowie zu den konkreten Vorwürfen gegen die betroffene Person liegen bislang keine weiteren Angaben vor.
Das Urteil des kroatischen Gerichts kann durch eine Berufung überprüft werden. Erst nach Abschluss dieses Verfahrens steht fest, ob die Auslieferung tatsächlich vollzogen wird. Bis dahin bleibt die Entscheidung vorläufig.
Die Nord-Stream-Pipelines waren Gegenstand eines Sabotagefalls, dessen rechtliche Aufarbeitung international verfolgt wird. Weitere Einzelheiten zum Stand der Ermittlungen oder zum möglichen weiteren Ablauf des Verfahrens wurden zunächst nicht mitgeteilt.
Das berichtete zuerst Al Jazeera English.
Kurz zusammengefasst
- Ein kroatisches Gericht billigt die Auslieferung eines Verdächtigen im Fall der Nord-Stream-Sabotage
- Die Entscheidung ist noch nicht endgültig und kann durch Berufung angefochten werden
- Der Verdächtige befindet sich in Kroatien; Antragsteller und konkrete Vorwürfe sind unbekannt
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