Der Verfassungsschutz warnt vor Spionageaktivitäten Chinas in Deutschland. Nach der Einschätzung der Sicherheitsbehörde zielt die Volksrepublik darauf, ihre politische, wirtschaftliche, technologische und militärische Vormachtstellung auszubauen. Dafür würden auch Gastwissenschaftler nach Deutschland geschickt.
Die Warnung bezieht sich damit auf ein Vorgehen, bei dem wissenschaftliche Kontakte und Aufenthalte offenbar genutzt werden sollen, um Informationen oder technologische Kenntnisse zu erlangen. Welche konkreten Fälle, Einrichtungen oder Forschungsbereiche betroffen sein könnten, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Auch genauere Einzelheiten zu den genannten Gastwissenschaftlern liegen bislang nicht vor.
Nach Einschätzung des Verfassungsschutzes ist die Spionage Teil der chinesischen Bemühungen, die eigene Position in verschiedenen strategisch wichtigen Bereichen zu stärken. Genannt werden neben Technologie auch Politik, Wirtschaft und Militär. Eine weitergehende Bewertung einzelner Vorgänge oder eine Angabe dazu, wie viele Fälle bekannt sind, ist in den vorliegenden Informationen nicht enthalten.
Die Warnung unterstreicht die sicherheitspolitische Bedeutung des Umgangs mit chinesischer Technologie und wissenschaftlicher Zusammenarbeit. Konkrete Maßnahmen oder Empfehlungen der Behörde werden in der Meldung nicht genannt. Zuerst berichtete die WELT über die Einschätzung des Verfassungsschutzes.
Kurz zusammengefasst
- Der Verfassungsschutz warnt vor chinesischen Spionageaktivitäten in Deutschland
- China will laut Behörde seine politische, wirtschaftliche, technologische und militärische Vormachtstellung ausbauen
- Dafür sollen auch Gastwissenschaftler nach Deutschland geschickt und wissenschaftliche Kontakte genutzt werden
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