Griechenland plant den Start eines Abschiebezentrums in Afrika für das Jahr 2027. Das teilte der griechische Migrationsminister Plevris mit. Nach seinen Angaben haben sich die Beteiligten bereits auf ein Land geeinigt, in dem die Einrichtung entstehen soll. Welches Land dafür vorgesehen ist, wurde bislang jedoch nicht bekanntgegeben.
Damit ist der zeitliche Rahmen für das Vorhaben benannt, konkrete Einzelheiten zur Umsetzung liegen aber noch nicht vor. Unklar bleibt unter anderem, wo genau das Zentrum eingerichtet werden soll und wie es organisatorisch betrieben werden könnte. Auch zu den vorgesehenen Kapazitäten oder zu den rechtlichen Grundlagen wurden in der vorliegenden Meldung keine Angaben gemacht.
Die Ankündigung steht im Zusammenhang mit der europäischen Migrationspolitik und dem Umgang mit Menschen, deren Abschiebung geplant ist. Nach den bisherigen Informationen beschränkt sich die griechische Mitteilung auf den geplanten Beginn im Jahr 2027 sowie auf die grundsätzliche Einigung über ein afrikanisches Partnerland. Genauere Angaben dazu liegen bislang nicht vor.
Das berichtete zuerst die österreichische Tageszeitung Der Standard.
Kurz zusammengefasst
- Griechenland will 2027 ein Abschiebezentrum in Afrika in Betrieb nehmen
- Migrationsminister Plevris zufolge haben sich die Beteiligten auf ein afrikanisches Land geeinigt
- Welches Land vorgesehen ist sowie Kapazitäten und rechtliche Grundlagen bleiben bislang offen
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