BioNTech stellt seine strategische Ausrichtung neu auf und schließt drei Standorte in Deutschland. Für die Einrichtungen konnte nach Angaben der vorliegenden Informationen kein Käufer gefunden werden. Das Unternehmen mit Sitz in Mainz will sich künftig vollständig auf die Entwicklung von Medikamenten gegen Krebs konzentrieren.
Damit vollzieht BioNTech eine deutliche Verschiebung seines geschäftlichen Schwerpunkts. Der Konzern war insbesondere durch die Entwicklung eines Impfstoffs bekannt geworden. Nun soll die Krebsmedizin zum zentralen Arbeitsfeld werden. Welche konkreten Programme, Präparate oder Forschungsprojekte dabei im Mittelpunkt stehen, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Die Schließung der drei Standorte steht im Zusammenhang mit der Neuausrichtung. Zu den betroffenen Einrichtungen und zu möglichen Folgen für Beschäftigte liegen bislang keine genaueren Informationen vor. Auch ist nicht bekannt, wann die Standorte geschlossen werden oder wie viele Arbeitsplätze davon betroffen sind.
Der neue Kurs ist nach Einschätzung der Meldung mit erheblichen Herausforderungen verbunden. BioNTech muss sich in einem anspruchsvollen Forschungs- und Entwicklungsfeld behaupten, während die bisherige Bedeutung des Impfstoffgeschäfts für die öffentliche Wahrnehmung des Unternehmens groß bleibt. Konkrete Angaben zu den wirtschaftlichen Erwartungen oder zum weiteren Zeitplan der Strategie liegen nicht vor.
BioNTechs Hauptsitz befindet sich in Mainz. Das Unternehmen konzentriert seine Aktivitäten in Deutschland nun stärker auf die neue Ausrichtung, nachdem für die drei zur Schließung vorgesehenen Standorte kein Käufer gefunden wurde. Das berichtete zuerst die Neue Zürcher Zeitung (NZZ).
Kurz zusammengefasst
- BioNTech schließt drei Standorte in Deutschland, weil kein Käufer gefunden wurde
- Das Mainzer Unternehmen will sich künftig vollständig auf die Entwicklung von Krebsmedikamenten konzentrieren
- Zu betroffenen Einrichtungen, Zeitplan und Folgen für Beschäftigte liegen bislang keine Details vor
Kommentare (0)