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UNICEF: In jedem fünften Haushalt im Libanon gehen Kinder hungrig zu Bett

Die anhaltenden Konflikte und Vertreibungen verschärfen laut UNICEF die humanitäre Krise im Libanon. Rund 770.000 Kinder und Jugendliche leiden demnach unter psychischer Belastung.

UNICEF: In jedem fünften Haushalt im Libanon gehen Kinder hungrig zu Bett
Foto: cottonbro studio · Pexels
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In mindestens jedem fünften Haushalt im Libanon gehen Kinder nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks UNICEF hungrig zu Bett. Eine ähnlich große Zahl von Familien verfügt demnach nicht über ausreichend sicheres Trinkwasser. Die anhaltenden Konflikte und Vertreibungen verschärfen damit eine Krise, die Kinder und Jugendliche im ganzen Land besonders stark trifft.

UNICEF zufolge leiden schätzungsweise 770.000 Kinder und junge Menschen im Libanon unter psychischer Belastung. Das Hilfswerk warnt, dass die andauernden Notlagen tiefe und langfristige Folgen für die betroffenen Familien haben könnten. Genauere Angaben dazu, wie sich die Belastung regional verteilt oder wie viele Haushalte insgesamt erfasst wurden, liegen in der Meldung nicht vor.

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Neben dem Mangel an Nahrung und sauberem Wasser sind Familien laut UNICEF mit weiterer Unsicherheit konfrontiert. Dazu zählen eine zunehmende Ernährungsunsicherheit, unterbrochene Bildungswege und ein eingeschränkter Zugang zu medizinischer Versorgung. Für Kinder bedeutet das, dass grundlegende Bedürfnisse nicht verlässlich gedeckt werden und zugleich wichtige Bereiche ihres Alltags beeinträchtigt sind.

Das Kinderhilfswerk stellt die Lage in den Zusammenhang mit den anhaltenden Konflikten und der Vertreibung vieler Menschen. Diese Entwicklungen erschweren es Familien, ihre Lebensbedingungen zu stabilisieren. UNICEF sieht darin nicht nur eine akute humanitäre Belastung, sondern auch eine Gefahr für die längerfristige Entwicklung und das Wohlergehen der betroffenen Kinder und Jugendlichen.

Die Angaben beziehen sich auf die Situation im Libanon insgesamt. Weitere Einzelheiten zu den Ursachen der Trinkwasserengpässe, zur Dauer der Schulunterbrechungen oder zum Umfang der eingeschränkten Gesundheitsversorgung wurden in der vorliegenden Meldung nicht genannt. Das berichtete zuerst Arab News unter Berufung auf UNICEF.

Kurz zusammengefasst

  • In mindestens jedem fünften libanesischen Haushalt gehen Kinder laut UNICEF hungrig zu Bett
  • Eine ähnlich große Zahl von Familien verfügt nicht über ausreichend sicheres Trinkwasser
  • Rund 770.000 Kinder und junge Menschen im Libanon leiden unter psychischer Belastung
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