Mehrere europäische Staaten haben bei einem Dringlichkeitstreffen über eine gemeinsame und entschlossene Reaktion auf den Druck der US-Regierung im Zusammenhang mit Diesel beraten. An dem Treffen am Donnerstag nahmen unter anderem Großbritannien, Frankreich und Deutschland teil. Die genaue Örtlichkeit wurde zunächst nicht genannt.
Auslöser der Gespräche waren Aufforderungen der Regierung von US-Präsident Donald Trump, europäische Länder sollten ihre Treibstoffreserven freigeben. Welche konkreten Maßnahmen die europäischen Staaten als Antwort vereinbart haben, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch Angaben zu Umfang, Zusammensetzung und Verfügbarkeit der betroffenen Reserven liegen bislang nicht vor.
Die Zusammenkunft wurde als Notfalltreffen abgehalten und deutet auf eine Abstimmung zwischen mehreren europäischen Regierungen angesichts des transatlantischen Konflikts hin. Neben den drei genannten Ländern waren weitere europäische Staaten beteiligt. Um welche Länder es sich dabei handelt, wurde nicht näher mitgeteilt.
Die Beratungen stehen im Zusammenhang mit der europäischen Energiepolitik und den diplomatischen Spannungen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten. Ob aus dem Treffen konkrete Beschlüsse zur Freigabe von Dieselreserven oder zu anderen energiepolitischen Schritten hervorgegangen sind, bleibt nach den vorliegenden Angaben offen.
Über die europäische Reaktion auf den Druck der US-Regierung berichtete zuerst POLITICO Europe.
Kurz zusammengefasst
- Großbritannien, Frankreich und Deutschland berieten bei einem Dringlichkeitstreffen mit weiteren Staaten über Diesel
- Die US-Regierung unter Donald Trump hatte europäische Länder zur Freigabe ihrer Treibstoffreserven aufgefordert
- Welche Maßnahmen beschlossen wurden und wie groß die Reserven sind, blieb zunächst offen
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