Eli Sharabi hat den UN-Menschenrechtsrat in Genf aufgefordert, Misshandlungen von Geiseln als Folter anzuerkennen und die aus seiner Sicht begangenen Verbrechen klar zu benennen. Zugleich verlangte er strafrechtliche Ermittlungen und ein entschlossenes Vorgehen gegen Terror.
Sharabi erklärte vor dem Gremium, sein Anliegen sei von dem Streben nach Gerechtigkeit und einem gemeinsamen Verständnis der Menschlichkeit geprägt. Politische Erwägungen sollten dabei nicht im Vordergrund stehen. Der Menschenrechtsrat müsse die Vorwürfe gegen Geiselmisshandlungen aus seiner Sicht ausdrücklich anerkennen und ihnen nachgehen.
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03.10.2026Weitere Einzelheiten zu Sharabis persönlicher Geschichte, zu den konkret geschilderten Misshandlungen oder zu möglichen Ermittlungen wurden in der vorliegenden Meldung nicht genannt. Auch blieb zunächst offen, welche konkreten Schritte der Rat nach seiner Aussage einleiten könnte.
Die Anhörung fand am Sitz des UN-Menschenrechtsrats in Genf in der Schweiz statt. Sharabis Auftritt stellte dabei die Behandlung von Geiseln und die völkerrechtliche beziehungsweise menschenrechtliche Bewertung solcher Handlungen in den Mittelpunkt. Er verband seine Forderung nach Aufklärung mit einem Appell, Terror nicht hinzunehmen.
Das berichtete zuerst die Jerusalem Post World.
Kurz zusammengefasst
- Eli Sharabi forderte den UN-Menschenrechtsrat auf, Misshandlungen von Geiseln als Folter anzuerkennen
- Sharabi verlangte strafrechtliche Ermittlungen und ein entschlossenes Vorgehen gegen Terror
- Bei der Anhörung in Genf stellte Sharabi Gerechtigkeit und Menschlichkeit über politische Erwägungen
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