Mit dem Rücktritt von Guy Parmelin beginnt in der Schweiz die Suche nach einer neuen Besetzung für seinen Sitz im Bundesrat. Bei der Schweizerischen Volkspartei gilt dabei eine Frau als mögliche Nachfolgerin. Die Voraussetzungen für die Nachfolge sind allerdings anspruchsvoll: Gesucht wird eine Persönlichkeit, die innerhalb der Partei ebenso anschlussfähig ist wie im Parlament.
Nach Einschätzung des Tages-Anzeigers war die Wahrscheinlichkeit bislang kaum je so groß, dass eine Frau aus den Reihen der SVP diese Aufgabe übernehmen könnte. Konkrete Namen oder ein bereits festgelegtes Auswahlverfahren werden in der vorliegenden Meldung nicht genannt. Auch genauere Angaben zum Zeitpunkt des Rücktritts und zum weiteren politischen Vorgehen liegen nicht vor.
Die Nachfolge ist für die SVP deshalb von besonderer Bedeutung, weil die künftige Bundesrätin oder der künftige Bundesrat nicht nur die Unterstützung der eigenen Partei benötigen wird. Zugleich muss die Person im Parlament anschlussfähig sein. Damit stehen bei der Suche sowohl parteiinterne als auch parlamentarische Voraussetzungen im Mittelpunkt.
Ob tatsächlich eine SVP-Frau für das Amt nominiert oder gewählt wird, ist bislang offen. Fest steht lediglich, dass die Möglichkeit im Zuge der Nachfolge von Guy Parmelin stärker als bisher in den Vordergrund rückt. Das berichtete zuerst der Tages-Anzeiger.
Kurz zusammengefasst
- Mit Guy Parmelins Rücktritt beginnt die Suche nach einer neuen Besetzung für seinen Bundesratssitz
- Laut Tages-Anzeiger ist die Chance auf eine SVP-Frau im Bundesrat so groß wie kaum zuvor
- Die Nachfolge bleibt offen, da weder konkrete Namen noch ein Auswahlverfahren genannt wurden
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