Die SVP will für die Nachfolge von Bundespräsident Guy Parmelin bei der Bundesratswahl am 9. Dezember mindestens zwei Kandidaturen präsentieren.
Aeschi werde sich dafür einsetzen, dass mindestens zwei Personen auf dem Ticket stünden. Möglich sei auch eine grössere Auswahl. Bei der Wahl von Parmelin im Dezember 2015 waren neben dem später gewählten Waadtländer auch der Tessiner Norman Gobbi und Aeschi selbst angetreten. Die SVP-Fraktion will am 20.
Die St. Galler SVP-Ständerätin Esther Friedli verzichtet auf eine Kandidatur. Friedli war als eine der Favoritinnen aus der Deutschschweiz gehandelt worden.
Auf die Frage, ob mindestens eine Frau auf dem Zweierticket stehen werde, verwies Aeschi darauf, dass Frauen und Männer im Bundesrat vertreten sein müssten. Ebenso müssten die Landesgegenden und Sprachregionen angemessen berücksichtigt werden. Als weitere Kriterien nannte er Dossierfestigkeit, Führungsqualitäten, Durchsetzungsfähigkeit und den «Gmögigkeitsfaktor».
Die SVP will nach eigenen Angaben zudem besonders darauf achten, dass ihre Kandidierenden das Justizdepartement oder das Verteidigungsdepartement übernehmen könnten.
Aeschi betonte zugleich, die SVP sei für jedes Departement offen und erhebe keinen Anspruch auf ein bestimmtes Ressort. Im von SP-Bundesrat Beat Jans geführten Justizdepartement brauche es jedoch jemanden, der durchgreife. Eine SVP-Bundesrätin oder ein SVP-Bundesrat könne dort nach Aeschis Einschätzung einen Kurswechsel herbeiführen.
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