Nach dem Tod einer Labormitarbeiterin in Russland stehen bis zu 200 Menschen, die Kontakt mit der Verstorbenen hatten, unter Quarantäne. Hintergrund ist der Verdacht, dass die Frau an Lungenpest erkrankt und daran gestorben sein könnte. Eine Bestätigung dieser Vermutung liegt bislang nicht vor.
Genaue Angaben zum Ort des Geschehens und zu den Umständen des Todes wurden zunächst nicht bekannt. Auch ist offen, wann die Quarantänemaßnahmen begonnen haben und wie lange sie dauern sollen. Die Zahl von bis zu 200 Betroffenen bezieht sich auf Menschen, die nach vorliegenden Informationen Kontakt mit der Verstorbenen hatten.
Der Verdacht auf eine mögliche Lungenpest-Infektion hat die vorsorglichen Maßnahmen ausgelöst. Ob sich weitere Menschen angesteckt haben, ist derzeit unklar. Angaben zu Erkrankungen unter den Kontaktpersonen oder zu deren Gesundheitszustand liegen nicht vor.
Auch zu den Untersuchungen der Verstorbenen gibt es bislang keine näheren Informationen. Damit bleibt offen, ob die Todesursache tatsächlich mit Lungenpest in Verbindung steht oder ob andere Ursachen geprüft werden. Genauere Angaben dazu liegen bislang nicht vor.
Lungenpest wird als möglicher Grund für den Todesfall genannt; gesicherte Untersuchungsergebnisse wurden in den vorliegenden Informationen nicht mitgeteilt. Das berichtete zuerst die Kleine Zeitung.
Kurz zusammengefasst
- Bis zu 200 Menschen mit Kontakt zur Verstorbenen stehen in Russland unter Quarantäne
- Eine Labormitarbeiterin ist gestorben; ein Zusammenhang mit Lungenpest ist bislang unbestätigt
- Ort, Beginn und Dauer der Quarantäne sowie der Gesundheitszustand der Kontaktpersonen sind unklar
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