Die Spannungen zwischen Deutschland und Russland haben sich nach Einschätzung des Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes, Martin Jäger, deutlich verschärft. Die Konfrontation habe eine gefährlichere Qualität erreicht. Zugleich müsse Deutschland mit weiteren Versuchen rechnen, Druck auszuüben und einzuschüchtern.
Jägers Warnung betrifft die Sicherheitslage in Deutschland insgesamt. Konkrete Angaben dazu, welche Maßnahmen oder Vorfälle er mit möglichen weiteren Einschüchterungsversuchen verbindet, liegen in der vorliegenden Meldung nicht vor. Auch nennt sie keine Einzelheiten zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Anlass der Einschätzung.
Die Äußerung fällt vor dem Hintergrund der anhaltenden Konfrontation zwischen Russland und Deutschland. Nach der Bewertung des BND-Chefs ist dabei die Möglichkeit eines gewaltsamen Konflikts mit Russland eine sicherheitspolitische Gefahr, mit der sich Deutschland auseinandersetzen müsse. Weitere Details zur Begründung seiner Einschätzung sind nicht bekannt.
Damit verbindet Jäger die Warnung vor einer Entwicklung, die über politische Spannungen hinausgehen könnte. Welche konkreten Folgen daraus für die deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik abgeleitet werden, geht aus der Meldung nicht hervor. Das berichtete zuerst der Spiegel Online.
Kurz zusammengefasst
- BND-Präsident Martin Jäger bewertet die Spannungen zwischen Deutschland und Russland als deutlich verschärft
- Deutschland müsse laut Jäger mit weiteren Versuchen rechnen, Druck auszuüben und einzuschüchtern
- Jäger sieht einen möglichen gewaltsamen Konflikt mit Russland als sicherheitspolitische Gefahr für Deutschland
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