Die Raiffeisen Bank International (RBI) hält an ihrem Vorhaben fest, sich aus Russland zurückzuziehen. Vorstandschef Michael Höllerer bekräftigte den Wunsch der österreichischen Bank, das Land zu verlassen. Das Institut bemühe sich nach seinen Angaben darum, den Rückzug geordnet umzusetzen.
Höllerer verwies zugleich darauf, dass ein langfristiges Engagement in Russland für die Bank schwierig sei. Weitere Einzelheiten zum geplanten Vorgehen, zu einem möglichen Zeitplan oder zu den Bedingungen eines Ausstiegs wurden in der vorliegenden Meldung nicht genannt.
Die RBI gehört zu den internationalen Banken, die weiterhin in Russland vertreten sind. Mit dem angestrebten Rückzug will das Institut seine dortige Geschäftstätigkeit beenden. Wie genau dieser Prozess gestaltet werden soll und welche Auswirkungen er auf die russischen Aktivitäten der Bank haben könnte, bleibt zunächst offen.
Auch Angaben zu einem möglichen Käufer, zu behördlichen Genehmigungen oder zu finanziellen Folgen liegen bislang nicht vor. Die Bank stellt nach den vorliegenden Informationen vor allem einen geordneten Ablauf des Rückzugs in den Mittelpunkt.
Über die Aussagen des RBI-Chefs berichtete zuerst die Kleine Zeitung.
Kurz zusammengefasst
- Die Raiffeisen Bank International hält an ihrem Vorhaben fest, sich aus Russland zurückzuziehen
- Vorstandschef Michael Höllerer kündigte einen geordneten Rückzug der österreichischen Bank an
- Details zu Zeitplan, Käufer, Genehmigungen und finanziellen Folgen sind bislang nicht bekannt
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