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WKStA sieht Hinweise auf Weitergabe justizinterner Informationen durch Pilnacek

Die Auswertung von Daten des früheren Sektionschefs Christian Pilnacek durch die WKStA legt nahe, dass Informationen aus der Justiz an das Umfeld von Beschuldigten gelangt sein könnten.

WKStA sieht Hinweise auf Weitergabe justizinterner Informationen durch Pilnacek
Foto: Angelo_Giordano · Pixabay
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Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat bei der Auswertung von Daten des früheren Justizsektionschefs Christian Pilnacek Hinweise auf eine mögliche Weitergabe interner Informationen gefunden. Demnach soll Pilnacek justizinterne E-Mails nach außen gespielt und damit das Umfeld von Beschuldigten versorgt haben.

Die Erkenntnisse beziehen sich auf die von der WKStA ausgewerteten Daten Pilnaceks. Aus ihnen soll hervorgehen, dass Informationen aus dem Justizbereich Personen außerhalb der Behörden zugänglich gemacht wurden. Welche konkreten Nachrichten weitergegeben wurden, an wen sie gelangten und in welchem Umfang dies geschah, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.

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Bei den Vorwürfen handelt es sich um Hinweise aus der Datenauswertung. Eine abschließende rechtliche Bewertung oder weitere Einzelheiten zu möglichen Konsequenzen sind in der vorliegenden Meldung nicht enthalten. Auch ist daraus nicht ersichtlich, ob bereits konkrete Verfahren wegen der vermuteten Informationsweitergabe eingeleitet oder abgeschlossen wurden.

Pilnacek war als Sektionschef eine ranghohe Figur innerhalb des österreichischen Justizressorts. Die nun bekannt gewordenen Hinweise betreffen daher den möglichen Umgang mit vertraulichen Informationen aus dem Justizapparat und werfen Fragen über deren Weitergabe an das Umfeld von Beschuldigten auf. Genauere Angaben zu den betroffenen Verfahren und den Umständen der Kommunikation liegen bislang nicht vor.

Die Auswertung der Daten ist Teil der Arbeit der WKStA. Welche weiteren Schlüsse die Behörde daraus zieht, bleibt nach den vorliegenden Informationen offen. Das berichtete zuerst die österreichische Tageszeitung DER STANDARD.

Kurz zusammengefasst

  • Die WKStA fand bei Pilnaceks Datenauswertung Hinweise auf eine mögliche Weitergabe justizinterner E-Mails
  • Die Informationen sollen das Umfeld von Beschuldigten erreicht haben; Nachrichten, Empfänger und Umfang bleiben unklar
  • Eine abschließende rechtliche Bewertung sowie Angaben zu konkreten Verfahren liegen bislang nicht vor
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