Mutmasslich Ebola-infizierte Schweizerin in Zürich gelandet
Der Rega-Jet mit einer mutmasslich mit Ebola infizierten Schweizerin hat um 13.29 Uhr den Flughafen Zürich erreicht, wie 20 Minuten berichtete. Das Universitätsspital Zürich (USZ) bestätigte dem Portal die Aufnahme einer Person mit Verdacht auf eine Ebola-Infektion. Das Spital sprach von einer vermuteten Ebolaviruskrankheit der Patientin.
Die Frau soll sich auf einer Reise nach Uganda mit dem Virus angesteckt haben. Ihre Erkrankung war seit dem 20. Oktober bekannt. Zunächst wurde sie in einer Privatklinik in Nigeria behandelt.
Nigerias Gesundheitsminister Muhammad Ali Pate hatte vor dem Rückflug mitgeteilt, der Zustand der Patientin habe sich deutlich verbessert.
Der Transport erfolgte unter strengen Sicherheitsvorkehrungen, weil die Frau noch ansteckend sein könnte. Er war nach Bekanntwerden der Erkrankung isoliert worden und zeigt bislang keine Symptome.
Zusammen mit Genf zählt das USZ zu den beiden nationalen Kompetenzzentren für die Behandlung von Ebola.
Die Patientin wird am USZ auf einer Sonderisolierstation betreut. Diese verfügt über technische Sicherheitsvorkehrungen, die eine Ausbreitung des Virus außerhalb des geschützten Bereichs verhindern sollen. Auch der Zugang zur Station ist streng geregelt, sodass Patienten und Mitarbeitende sie sicher betreten und verlassen können, erklärte das Spital.
Für die übrigen Angestellten ändert sich durch die Aufnahme laut USZ nichts am Arbeitsalltag. Gefahr für weitere Patienten und Besucher gebe es nicht, so das Spital.
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