InstaNews Die Zeitung
Technologie

Pentagon untersucht mutmaßliche Hackerangriffe auf Tiefkühler in Militärläden

In sechs Militär-Supermärkten der USA sollen Hacker die Temperaturen von Tiefkühlgeräten verändert haben, wodurch Lebensmittel verdarben. Das Pentagon prüft den Vorfall, Ermittler haben die Verantwortlichen bislang nicht benannt.

Pentagon untersucht mutmaßliche Hackerangriffe auf Tiefkühler in MilitärlädenSymbolbild
Foto: Sora Shimazaki · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Unbekannte sollen in mindestens sechs US-Militär-Supermärkten Tiefkühlgeräte manipuliert haben, sodass Lebensmittel verdarben
  • US-Ermittler arbeiten mit französischen Behörden zusammen, doch Urheber und Vorgehen der Manipulation sind nicht öffentlich bekannt
  • Im Oktober waren in Frankreich bis zu 700 Supermärkte von mutmaßlichen Cyberangriffen auf Kühlsysteme betroffen

Das Pentagon sieht sich nach mutmaßlichen Hackerangriffen auf Tiefkühlgeräte in sechs Militär-Supermärkten in den USA mit Fragen zur Sicherheit konfrontiert. Wie die Hindustan Times unter Berufung auf Reuters berichtet, sollen Unbekannte die Temperaturen in den Geräten manipuliert haben, sodass Lebensmittel verdarben. Die Vorfälle ereigneten sich im August 2026. Ein US-Beamter bestätigte gegenüber Reuters, dass sie Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Systemen ausgelöst haben, mit denen Lebensmittel für Militärangehörige gelagert werden. Auch Verteidigungsminister Pete Hegseth ist nach Angaben des Berichts unter Beobachtung geraten.

Bei den sogenannten Commissaries handelt es sich um Geschäfte, in denen Angehörige des Militärs, ihre Familien und andere berechtigte Kunden Lebensmittel und andere Waren einkaufen. Der Stützpunkt Fort Huachuca in Arizona meldete im August auf seiner Facebook-Seite ein Problem mit seiner Tiefkühltruhe. Das Gerät sei in einen Abtau-Modus gewechselt, der die Temperatur erhöhte und alle Lebensmittel im Inneren erhitzte. Die Basis betonte, die Ware sei tatsächlich verdorben gewesen. Reuters zufolge waren mindestens sechs Commissaries betroffen. Ob Ermittler inzwischen festgestellt haben, wer hinter den Vorfällen steckt, oder bestätigt haben, wie die Systeme manipuliert wurden, ist dem Bericht zufolge nicht öffentlich bekannt.

Vorarlberger Hacker meldet Lücke bei Google und erhält Finderlohn
Auch interessantVorarlberger Hacker meldet Lücke bei Google und erhält Finderlohn

Eine Einheit des US Cyber Command reagiere gemeinsam mit anderen Behörden und Strafverfolgungspartnern auf die Vorfälle, sagte ein Beamter des Verteidigungsministeriums dem Daily Beast. Die Einheit arbeite dabei eng mit interbehördlichen und Strafverfolgungspartnern zusammen. Ein Sprecher der Criminal Investigation Division der Armee erklärte gegenüber der Daily Telegraph, dass Ermittler des US-Militärs mit französischen Behörden zusammenarbeiten, um die Ursache der Ausfälle zu klären. Experten vermuten, dass die Vorfälle Schwachstellen in internetverbundenen Systemen offengelegt haben könnten, die Kühltemperaturen steuern. Die Ermittler haben jedoch nicht öffentlich bestätigt, wie die US-Gefriersysteme kompromittiert wurden.

Die US-Vorfälle folgten auf mutmaßliche Cyberangriffe auf Kühlsysteme von Supermärkten in Frankreich im Oktober. Dort waren nach dem Bericht bis zu 700 Geschäfte betroffen, einige mussten Tiefkühlware aus dem Verkauf nehmen. In manchen Fällen sollen die Kühlprobleme Brände verursacht und Sprinkleranlagen aktiviert haben. Französische Behörden hatten nach dem Bericht bislang keine Verdächtigen öffentlich benannt.

Die Vorfälle reihen sich in größere Sorgen über Angriffe auf wichtige Dienste ein. Im Juli erklärte das FBI, Hacker hätten Wasserbetreiber in mindestens sieben US-Bundesstaaten ins Visier genommen. Ein Teil dieser Aktivitäten habe den Wasserbetrieb beeinträchtigt. Im September sollen Hacker laut dem Bericht auf Daten von 3 Millionen US-Militärangehörigen zugegriffen haben, darunter Angaben zur Sozialversicherung.

Die Ermittlungen zu den Gefrierausfällen dauern an. Die Behörden haben bislang nicht öffentlich einen Zusammenhang zwischen den US-Vorfällen und den Angriffen in Frankreich hergestellt.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.