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Yemen: Kämpfe vertreiben mehr als 85.000 Familien

Die humanitäre Lage im Jemen verschärft sich nach Angaben der Hilfsorganisation Action For Humanity. Neue Kämpfe haben in Taiz und Hodeidah mehr als 85.000 Familien vertrieben.

Yemen: Kämpfe vertreiben mehr als 85.000 Familien
Foto: 12019 · Pixabay
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Die humanitäre Lage im Jemen verschärft sich nach Einschätzung der britischen Hilfsorganisation Action For Humanity weiter. An mehreren Frontabschnitten dauerten die Kämpfe an, während zugleich der Bedarf an humanitärer Hilfe zunimmt. Die Organisation warnt vor einer sich verschärfenden Krise und sieht insbesondere die Sicherheit der Zivilbevölkerung sowie den Zugang von Hilfsorganisationen gefährdet.

Besonders intensiv seien die Kampfhandlungen im Westen der Provinz Taiz, im Korridor von Bab al-Mandab und in Marib. Nach Angaben von Action For Humanity wurden infolge erneuter Gefechte in den vergangenen Wochen in Taiz und Hodeidah mehr als 85.000 Familien vertrieben. Ob sich die Zahl auf Binnenvertriebene insgesamt oder auf weitere betroffene Gruppen bezieht, geht aus den vorliegenden Informationen nicht genauer hervor.

Die fortgesetzten Kämpfe erschweren nach Einschätzung der Hilfsorganisation den Zugang zu den betroffenen Gebieten. Zugleich steigt der Bedarf an Unterstützung für Menschen, die ihre Wohnorte verlassen mussten. Genauere Angaben zum Umfang der benötigten Hilfe, zu möglichen Opfern oder zur aktuellen Versorgungslage liegen bislang nicht vor.

Der Jemen befindet sich damit weiterhin in einer schweren humanitären Notlage. Die Warnung erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Gefechte an mehreren Fronten und neuer Vertreibungen. Weitere Einzelheiten zur Entwicklung der Kämpfe und zu den betroffenen Familien wurden in der vorliegenden Meldung nicht genannt.

Das berichtete zuerst Arab News unter Berufung auf die britische Hilfsorganisation Action For Humanity.

Quellen: Arab News ↗ · France 24 English ↗ · Al Jazeera English ↗ · DER STANDARD ↗