Im Jemen sind nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) nahezu 130.000 Menschen durch die zunehmende Unsicherheit vertrieben worden. Betroffen sind sieben Gouvernements des Landes. Viele der Menschen mussten demnach bereits mehrfach ihre Wohnorte verlassen.
Die Vertreibungen stehen nach Angaben der IOM im Zusammenhang mit dem Vorrücken der Huthi und der damit verbundenen Verschärfung der Sicherheitslage. Genauere Angaben zu den betroffenen Gebieten, zum zeitlichen Verlauf der Vertreibungen oder zu den konkreten Auslösern in den einzelnen Gouvernements lagen zunächst nicht vor.
Die Zahl verdeutlicht die anhaltende Belastung der Zivilbevölkerung im Jemen. Für Menschen, die bereits zuvor vertrieben worden waren, bedeutet eine erneute Flucht den wiederholten Verlust von Unterkunft und Sicherheit. Ob die Zahl der Vertriebenen weiter steigt, ist derzeit nicht bekannt.
Die Internationale Organisation für Migration veröffentlichte ihre Angaben am Montag. Das berichtete zuerst Africanews.
Kurz zusammengefasst
- Nahezu 130.000 Menschen wurden im Jemen durch zunehmende Unsicherheit vertrieben
- Betroffen sind sieben Gouvernements, viele Menschen mussten bereits mehrfach fliehen
- Die IOM führt die Vertreibungen auf das Vorrücken der Huthi und die verschärfte Sicherheitslage zurück
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