Die US-Bundespolizei FBI untersucht einen mutmaßlichen Cyberangriff auf ihre Karriere-Website FBIjobs.gov. Die Hackergruppe ShinyHunters behauptet, dort auf sehr sensible Daten von nahezu allen FBI-Agenten und Bewerbern zugegriffen zu haben. Die Behörde bestätigte, dass sie die Vorwürfe prüft, machte aber zunächst keine Angaben zum Umfang eines möglichen Datenabflusses.
FBIjobs.gov war am Mittwochmorgen nicht erreichbar. Die Website dient als zentrales Portal für Menschen, die sich über das FBI als Arbeitgeber informieren und ein Bewerbungsverfahren beginnen wollen. Ob die Abschaltung direkt mit den von ShinyHunters erhobenen Vorwürfen zusammenhängt, wurde nicht näher erläutert.
WKStA ermittelt gegen 41 Beschuldigte wegen mutmaßlichen Kreditbetrugs
24.09.2026Das FBI erklärte, es sei über Behauptungen zu nicht autorisierten Aktivitäten auf der Website informiert und führe derzeit eine Untersuchung durch. Damit bestätigte die Behörde, dass sie den Vorgang prüft. Eine Bestätigung, dass tatsächlich Daten gestohlen wurden, liegt nach den vorliegenden Informationen jedoch nicht vor.
Die Gruppe ShinyHunters gab an, auf Datensätze von Agenten und Bewerbern zugegriffen zu haben. Welche konkreten Informationen betroffen sein könnten, ist bislang unklar. Auch gibt es keine näheren Angaben dazu, wann der mutmaßliche Zugriff erfolgt sein soll, wie viele Datensätze betroffen wären oder ob die behaupteten Daten veröffentlicht wurden.
Die Website ist für die Personalgewinnung des FBI von Bedeutung, weil sie sowohl Informationen über die Behörde als Arbeitgeber bereitstellt als auch den Einstieg in Bewerbungen ermöglicht. Zu möglichen Auswirkungen auf laufende Bewerbungsverfahren oder auf Beschäftigte machte das FBI zunächst keine Angaben. Genauere Informationen zum Stand der Untersuchung und zur Ursache der Nichterreichbarkeit lagen zunächst nicht vor.
Das berichtete zuerst The Guardian World.
Kurz zusammengefasst
- Das FBI untersucht mutmaßlich nicht autorisierte Aktivitäten auf seiner Karriere-Website FBIjobs.gov
- ShinyHunters behauptet, sensible Daten von nahezu allen FBI-Agenten und Bewerbern abgerufen zu haben
- FBIjobs.gov war am Mittwochmorgen nicht erreichbar; der Umfang eines möglichen Datenabflusses ist ungeklärt
Kommentare (0)