Das FBI untersucht einen umfangreichen Datendiebstahl, bei dem eine kriminelle Hackergruppe offenbar persönliche Daten von Zehntausenden Beschäftigten der US-Bundespolizei erbeutet hat. Auch eine Woche nach Bekanntwerden des Angriffs ist nach Angaben der vorliegenden Informationen noch unklar, wie die Täter in die Systeme der Behörde eindringen konnten.
Die Ermittlungen konzentrieren sich damit weiterhin auf die technische Ursache des Vorfalls. Ein konkretes Einfallstor haben die Verantwortlichen bislang nicht identifiziert. Genauere Angaben dazu, welche Systeme betroffen sind oder welche Daten im Einzelnen entwendet wurden, liegen nicht vor.
Über mögliche Gefahren für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informierte das FBI in einem internen Memo. Das Schreiben gelangte an die New York Times. Demnach wurden die Beschäftigten vor möglichen Folgen des Datendiebstahls gewarnt. Eine direkte Information durch die Behörde selbst erfolgte den vorliegenden Angaben zufolge jedoch nicht.
Viele FBI-Beschäftigte wandten sich deshalb an die Zeitung, um herauszufinden, ob sie von dem Vorfall betroffen sein könnten. Ob sämtliche Beschäftigten oder nur ein Teil der Belegschaft zu den möglichen Betroffenen zählt, ist bislang nicht geklärt. Auch ist offen, ob die entwendeten Informationen bereits missbraucht wurden.
Der Angriff betrifft nach derzeitigem Kenntnisstand die US-Bundespolizei insgesamt; ein einzelner bestätigter Ort des Geschehens wurde nicht genannt. Das FBI sucht weiterhin nach der Ursache und dem Zugang, über den die Hackergruppe die Daten erlangen konnte. Weitere Einzelheiten zum Ausmaß des Vorfalls liegen bislang nicht vor. Das berichtete zuerst ORF News.
Kurz zusammengefasst
- Eine kriminelle Hackergruppe erbeutete offenbar persönliche Daten von Zehntausenden FBI-Beschäftigten
- Auch eine Woche später sind Ursache und Einfallstor des Angriffs unklar
- Ein internes Memo warnte vor Folgen, doch das FBI informierte die Beschäftigten nicht direkt
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