Österreich startet seine zweijährige Amtszeit im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger will am Donnerstagabend nach Ortszeit vor der UN-Generalversammlung sprechen und damit einen Ausblick auf die Arbeit des Landes in dem mächtigsten Gremium der Vereinten Nationen geben.
Der Auftritt in New York gilt als Vorschau auf die kommenden zwei Jahre. Welche konkreten Vorhaben Österreich im Sicherheitsrat verfolgen will und welche Themen dabei im Mittelpunkt stehen werden, geht aus den vorliegenden Angaben nicht näher hervor. Auch genauere Informationen zu den einzelnen Prioritäten liegen bislang nicht vor.
Als kleines Land steht Österreich dabei vor der Herausforderung, seine politischen Ziele in einem Gremium mit großer Bedeutung für internationale Sicherheitsfragen wirksam einzubringen. Ein Uno-Experte empfiehlt in diesem Zusammenhang, die eigenen Auseinandersetzungen sorgfältig auszuwählen, zugleich aber für ausgewählte Anliegen entschlossen einzutreten.
Der Sicherheitsrat gehört zu den zentralen Organen der Vereinten Nationen. Österreichs Mitgliedschaft bietet dem Land für die Dauer von zwei Jahren die Möglichkeit, an den Beratungen und Entscheidungen des Gremiums mitzuwirken. Welche konkreten Ergebnisse Wien in dieser Zeit erreichen kann, wird maßgeblich von den jeweiligen Konflikten, Mehrheiten und Verhandlungen innerhalb des Rates abhängen. Dazu enthält die vorliegende Meldung keine weiteren Angaben.
Die Rede der Außenministerin vor der Generalversammlung markiert den öffentlichen Auftakt der österreichischen Präsenz im Sicherheitsrat. Das berichtete zuerst DER STANDARD.
Kurz zusammengefasst
- Österreich beginnt eine zweijährige Amtszeit im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen
- Außenministerin Beate Meinl-Reisinger spricht am Donnerstagabend Ortszeit vor der UN-Generalversammlung
- Ein Uno-Experte rät Österreich, eigene Auseinandersetzungen sorgfältig auszuwählen und ausgewählte Anliegen entschlossen zu vertreten
Kommentare (0)