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Saudi-Arabien, Pakistan und Türkei beraten über gemeinsames Verteidigungsabkommen

Die Außenminister Saudi-Arabiens, Pakistans und der Türkei haben über die Umsetzung des Makkah Joint Defense Agreement beraten. Im Mittelpunkt standen geplante Gremien und die Reaktion auf Angriffe auf Mekka sowie zivile und wirtschaftliche Einrichtungen.

Saudi-Arabien, Pakistan und Türkei beraten über gemeinsames Verteidigungsabkommen
Foto: Matthew Hintz · Pexels
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Saudi-Arabien, Pakistan und die Türkei wollen ihre sicherheitspolitische Zusammenarbeit im Rahmen des Makkah Joint Defense Agreement voranbringen. Bei einem Treffen der zuständigen Außenminister ging es vor allem um den Aufbau der vorgesehenen Strukturen und die Vorbereitung ihrer Arbeit. Anlass für die Beratungen waren zudem Angriffe auf Mekka sowie auf zivile und wirtschaftliche Einrichtungen im Königreich Saudi-Arabien.

Saudi-Arabiens Außenminister Prinz Faisal bin Farhan traf dazu mit dem pakistanischen stellvertretenden Premierminister und Außenminister Mohammad Ishaq Dar sowie dem türkischen Außenminister Hakan Fidan zusammen. Ein genauer Ort des Treffens wurde in den vorliegenden Informationen nicht genannt.

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Nach Angaben zur Zusammenkunft befassten sich die Minister mit den bisherigen Fortschritten bei der Einrichtung eines Generalsekretariats für das Verteidigungsabkommen. Außerdem standen die Bildung von Ausschüssen und Arbeitsgruppen auf der Tagesordnung. Diese Gremien sollen die weitere Umsetzung der Vereinbarung organisieren. Die Vorbereitungen für den Beginn ihrer Tätigkeit wurden ebenfalls erörtert.

Die drei Minister verurteilten die Angriffe auf Mekka und auf zivile sowie wirtschaftliche Einrichtungen nachdrücklich. Genauere Angaben zu Zeitpunkt, Ablauf, Verantwortlichen oder möglichen Schäden liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Auch ist nicht näher beschrieben, welche konkreten Maßnahmen die beteiligten Staaten als Reaktion auf die Angriffe planen.

Das Treffen deutet auf eine engere Abstimmung zwischen Saudi-Arabien, Pakistan und der Türkei im Verteidigungsbereich hin. Im Mittelpunkt der bislang bekannt gewordenen Beratungen steht jedoch zunächst der institutionelle Aufbau des gemeinsamen Abkommens. Welche konkreten Aufgaben die geplanten Ausschüsse und Arbeitsgruppen übernehmen sollen und wann sie ihre Arbeit aufnehmen, wurde nicht näher erläutert.

Über das Treffen berichtete zuerst Arab News.

Kurz zusammengefasst

  • Saudi-Arabien, Pakistan und die Türkei treiben ihre sicherheitspolitische Zusammenarbeit im Makkah Joint Defense Agreement voran
  • Die Minister berieten über ein Generalsekretariat sowie Ausschüsse und Arbeitsgruppen für die Umsetzung des Abkommens
  • Die drei Staaten verurteilten Angriffe auf Mekka sowie auf zivile und wirtschaftliche Einrichtungen in Saudi-Arabien
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