US-Präsident Donald Trump schließt eine Beteiligung der USA an saudischen Militärschlägen gegen die Huthi nicht aus. Seine Regierung prüfe die jüngsten Entwicklungen und könne schnell entscheiden, sagte Trump am Samstag, wie Jerusalem Post World berichtete. Eine endgültige Entscheidung oder Angaben zur Form einer möglichen US-Beteiligung machte er nicht.
Trump griff zudem den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj scharf an. Selenskyj habe nach Trumps Darstellung mehrfach Möglichkeiten ausgeschlagen, den Krieg mit Russland zu beenden. Der Krieg wäre nach Trumps Worten nicht begonnen worden, wenn er damals Präsident gewesen wäre; er sei wegen Inkompetenz entstanden.
Trump forderte einen Führungswechsel in Kiew. Die Ukraine brauche seiner Ansicht nach einen neuen Präsidenten, der eine Vereinbarung treffen könne. Zudem warf er Selenskyj vor, US-Aufforderungen ignoriert zu haben, keine russischen Dieselraffinerien anzugreifen.
Trump sagte, die USA hätten Selenskyj mit Blick auf die weltweiten Energieversorgung und die Auswirkungen auf amerikanische Landwirte und Viehzüchter aufgefordert, Raffinerien zu verschonen. Selenskyj habe danach dennoch solche Anlagen angegriffen. Trump verlangte, dies müsse aufhören.
Erneut kritisierte Trump außerdem die Vergabe des Friedensnobelpreises an Navi Pillay. Auf eine Frage zu Pillays Kritik an Sanktionen gegen das Gericht verwies Trump zunächst auf eigene Leistungen.
Zudem sagte er, er habe gehört, sie sei sehr israelfeindlich. Die Entscheidung bezeichnete er als Hinweis darauf, dass in Norwegen etwas nicht stimme.
Schließlich äußerte sich Trump zur möglichen Übertragung der Hinrichtung von Nidal Hasan, den die Quelle als Fort-Hood-Schützen bezeichnet. Er sagte, es gebe Argumente dafür und dagegen, die Hinrichtung zu zeigen. Eine Übertragung könne seiner Einschätzung nach andere davon abhalten, das zu tun, was Hasan getan habe.
Eine endgültige Entscheidung habe er noch nicht getroffen. Er wisse, was das Militär tun wolle, werde aber selbst entscheiden.
Kommentare (0)