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Nach tödlichem Angriff auf Flughafen Riad wächst internationale Kritik

Bei einem Angriff auf den King Khalid International Airport in Riad starben nach Angaben saudischer Behörden zwölf Menschen, 309 wurden verletzt. Staaten und Organisationen verurteilten die Huthi-Angriffe auf saudische Flughäfen.

Nach tödlichem Angriff auf Flughafen Riad wächst internationale KritikSymbolbild
Foto: WikimediaImages · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei dem Angriff auf den Flughafen in Riad wurden zwölf Menschen getötet und 309 verletzt
  • Mehrere Staaten und internationale Organisationen verurteilten die Angriffe als Gefahr für Zivilisten und die regionale Stabilität
  • Der Flughafenbetrieb wurde vorübergehend ausgesetzt, mindestens 291 Flüge fielen binnen 24 Stunden aus

Bei einem Angriff auf den King Khalid International Airport in Riad sind am Samstag nach Angaben saudischer Behörden zwölf Menschen getötet und 309 weitere verletzt worden. Staaten und internationale Organisationen verurteilten den Angriff, berichtete Arab News unter Berufung auf die Saudi Press Agency (SPA).

Nach Angaben der saudischen General Authority of Civil Aviation waren unter den Toten vier saudische Staatsbürger sowie Staatsangehörige aus Bangladesch, Palästina, den USA, Ägypten, Jordanien, Syrien und dem Sudan. Unter den 309 Verletzten seien auch Menschen in kritischem Zustand.

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Stunden nach dem Angriff teilte Generalmajor Turki Al-Maliki, Sprecher der Koalition zur Unterstützung der Legitimität im Jemen, mit, ein Geschoss sei nahe dem King Fahd International Airport in Dammam niedergegangen. Weitere Angaben machte er dazu nicht.

Bahrain verurteilte den Angriff auf den Flughafen in Riad und bezeichnete ihn als gefährliche Eskalation. Das Außenministerium erklärte, die Angriffe verstießen gegen internationales Recht, humanitäres Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen. Sie gefährdeten die regionale Stabilität, die Sicherheit der zivilen Luftfahrt sowie Passagiere und Besatzungen. Bahrain forderte den UN-Sicherheitsrat, die Internationale Zivilluftfahrtorganisation und die internationale Gemeinschaft zu Maßnahmen gegen die Angriffe auf.

Auch Katar, Jordanien, Palästina, Zypern, Ägypten, Oman und Somalia verurteilten die Angriffe. Katar wertete sie als Verletzung der saudischen Souveränität und als direkte Bedrohung für die regionale Sicherheit, Zivilisten und die Luftfahrt. Ägypten verurteilte zudem den Angriff auf ein Flugzeug der Fluggesellschaft Saudia. Oman lehnte Angriffe auf zivile Einrichtungen ab; die Außenminister beider Länder sprachen außerdem über regionale Entwicklungen und diplomatische Wege zur Deeskalation.

Die Unabhängige Ständige Menschenrechtskommission der Organisation für Islamische Zusammenarbeit verurteilte Angriffe auf die Flughäfen in Abha und Riad sowie auf ein ziviles Flugzeug. Nach Angaben der Kommission kamen dabei sechs Menschen ums Leben, darunter drei saudische Staatsbürger und drei Einwohner; mindestens 36 Menschen seien verletzt worden. Sie forderte die Vereinten Nationen sowie internationale und regionale Organisationen zu dringenden Maßnahmen auf.

Uruguay bekundete seine Solidarität mit Saudi-Arabien und äußerte Sorge über Gefahren für die Handelsschifffahrt im Roten Meer und in der Meerenge Bab al-Mandab. Das Land forderte den Schutz von Schiffen und Besatzungen sowie die Wahrung der freien Schifffahrt.

Der Betrieb am Flughafen in Riad wurde nach dem Angriff vorübergehend ausgesetzt, während die Behörden die Schäden prüften. Laut der Flugverfolgungs-Website FlightAware fielen dort binnen 24 Stunden mindestens 291 Flüge aus. Mehrere internationale Fluggesellschaften hatten Flüge von und nach Riad sowie zu anderen saudischen Flughäfen bereits zeitweise eingestellt.

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit weitete ihre Hinweise zum saudischen Luftraum aus. Sie warnte vor der Fähigkeit der Huthi, Ziele weiter im Landesinneren anzugreifen, und vor einem wachsenden Fokus auf die Luftfahrtinfrastruktur. Raketen- und Drohnenangriffe sowie Abfangversuche erhöhten demnach das Risiko, dass zivile Flugzeuge falsch identifiziert würden.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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