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Zahl der Hochschulstudierenden soll bis 2035 um 21 Prozent steigen

Das Bundesamt für Statistik erwartet bis 2035 rund 305'000 Studierende an Schweizer Hochschulen. Über die Folgen für den Arbeitsmarkt gehen die Einschätzungen von Politik, Wirtschaft und Arbeitnehmervertretung auseinander.

Zahl der Hochschulstudierenden soll bis 2035 um 21 Prozent steigenSymbolbild
Foto: 16081684 · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Zahl der Studierenden an Schweizer Hochschulen dürfte bis 2035 um 21 Prozent auf rund 305’000 steigen
  • Politikerinnen fordern eine stärkere Förderung der Berufslehre und warnen vor wachsendem Druck auf das duale Bildungssystem
  • Economiesuisse betont die Bedeutung von Praxiserfahrung und fordert Studiengänge mit beruflicher Erfahrung neben dem Studium

Bis 2035 dürfte die Zahl der Studierenden an Schweizer Hochschulen um 21 Prozent auf rund 305'000 steigen. Das prognostiziert das Bundesamt für Statistik, wie 20 Minuten berichtete. Gleichzeitig hätten bereits heute viele junge Akademikerinnen und Akademiker Schwierigkeiten, eine Stelle zu finden.

Die Zürcher FDP-Nationalrätin Bettina Balmer bezeichnete die Entwicklung als ungünstig und warnte vor einem schlechten Szenario für die Schweiz. Es müssten Massnahmen ergriffen werden, damit diese Entwicklung nicht eintrete. Die Zuständigkeit dafür liege bei den Kantonen. Insgesamt gerate das duale Bildungssystem zunehmend unter Druck. Balmer verwies darauf, dass sich die Gymnasialquote im Kanton Zürich bei rund 20 Prozent stabil halte.

Die Berufslehre müsse stärker gefördert und insbesondere Eltern nähergebracht werden, forderte Balmer. Der Gymnasialweg sei nicht der einzige Weg, auf dem Kinder beruflich glücklich werden könnten.

Auch die Grünen-Nationalrätin Katharina Prelicz-Huber sprach sich für eine Offensive zugunsten der Berufslehre aus. Nach einer Berufsbildung seien Weiterbildungen möglich, ohne dass dafür ein Hochschulabschluss nötig sei. Gleichzeitig dürften Hochschulbildung und Berufsbildung nicht gegeneinander ausgespielt werden. Angesichts der schnellen Fortschritte bei der künstlichen Intelligenz brauche es auch gut ausgebildete Menschen, die einschätzen könnten, wann eingegriffen werden müsse.

Für Economiesuisse sei nicht entscheidend, wie viele Menschen künftig studierten, sondern was und auf welche Weise sie studierten, sagte Chefökonom Rudolf Minsch. Praxiserfahrung werde besonders wichtig. Für Hochschulabsolventinnen und -absolventen ohne Berufserfahrung dürfte der Einstieg in den Arbeitsmarkt schwieriger werden. Die Hochschulen sollten ihre Studiengänge deshalb so gestalten, dass Studierende neben dem Studium relevante Berufserfahrung sammeln könnten.

Die Berufslehre biete einen idealen Einstieg in die Arbeitswelt, sagte Minsch. Die Veränderungen durch künstliche Intelligenz würden sie tendenziell stärken.

Hinzu kämen erste Auswirkungen der künstlichen Intelligenz.

Der Verband forderte von den Arbeitgebern mehr langfristiges Denken.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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