Die europäische Arzneimittelbehörde Ema hat die Zulassung des Medikaments Daraxonrasib gegen metastasierten Bauchspeicheldrüsenkrebs in der EU empfohlen. Das Mittel solle bei Erwachsenen eingesetzt werden, die zuvor mindestens eine andere Behandlung erhalten hätten, teilte die Ema mit, wie Spiegel Online berichtete.
Frühe Symptome seien oft nicht vorhanden oder unspezifisch, sodass der Tumor häufig erst spät erkannt werde.
Bei einer Chemotherapie waren es 6,7 Monate. Das Medikament hemmt mutierte Varianten eines Proteins, die in den Zellen Teilungsprozesse anstoßen und das Tumorwachstum beschleunigen. Eine Heilung sei nicht zu erwarten.
Die Ema prüfte das Mittel in einem beschleunigten Verfahren für Arzneimittel, die einen dringenden medizinischen Bedarf erfüllen könnten.
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte war an der Prüfung beteiligt. Institutspräsident Karl Broich erklärte, für Menschen mit schweren Erkrankungen sei eine möglichst schnelle Verfügbarkeit medizinischer Innovationen entscheidend. »Rasonque« zeige, dass das europäische Zulassungssystem Verfahren bei hohem medizinischem Bedarf deutlich beschleunigen könne, ohne die wissenschaftliche Bewertung zu verringern.
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