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Google muss Satellitenbilder eines Frankfurter Grundstücks löschen

Ein Frankfurter Familienvater hat vor dem Landgericht erreicht, dass Google Luftaufnahmen seines Grundstücks aus Google Maps und Google Earth entfernen muss. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Google muss Satellitenbilder eines Frankfurter Grundstücks löschenSymbolbild
Foto: SpaceX · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Google muss Satellitenbilder eines Frankfurter Grundstücks löschen, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig
  • Googles Berufung auf Informationsfreiheit reicht nicht, um die Interessen des Grundstückseigentümers zu überwiegen
  • Anhand der Aufnahmen lassen sich Rückschlüsse auf die Bewohner ziehen, sogar Einbrüche könnten damit vorbereitet werden

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Google nutzt dafür Material verschiedener kommerzieller Anbieter. Über Google Earth lassen sich diese Aufnahmen ebenfalls abrufen.

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Man ruft die eigene Adresse in Google Maps auf, öffnet die Straßenansicht und wählt dann den Link »Problem melden«. Dort lässt sich das Unkenntlichmachen des eigenen Grundstücks beantragen.

Dafür wählt man das eigene Land und Bundesland aus. Die Angaben seien allerdings sehr allgemein.

Das Gericht nahm eine grundsätzliche Interessenabwägung vor. Niemand müsse es hinnehmen, dass Luftbilder eines bewohnten Grundstücks ohne Zustimmung weltweit öffentlich verbreitet werden, jedenfalls wenn Bereiche abgebildet werden, die öffentlichen Blicken entzogen sind. Google könne sich zwar auf die Informationsfreiheit der Internetnutzer berufen. Der Zweck der Dienste, Menschen das Erkunden der Welt zu ermöglichen und Wissen zu demokratisieren, sei legitim. Er sei jedoch nicht hinreichend, um die Interessen des Grundstückseigentümers zu übertrumpfen.

Anhand der Aufnahmen ließen sich weitgehende Rückschlüsse auf das Leben der Bewohner ziehen, hieß es in der Begründung. Sogar Einbrüche könnten mit dem Datenmaterial vorbereitet werden.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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