Die Protestwelle in Frankreich wirkt bis nach Deutschland. Wie n-tv berichtet, verfolgen sowohl linke Gruppen als auch die Sicherheitsbehörden die Entwicklung aufmerksam. Am Wochenende begleiteten sie schwere Ausschreitungen und Plünderungen. In mehreren Städten, darunter Paris, wurden am Montagabend Ausgangssperren verhängt.
Mit Blick auf den 31. Oktober stellen sich die deutschen Sicherheitsbehörden auf einen größeren Einsatz ein. Für diesen Tag ist in mehreren deutschen Städten ein Protesttag angekündigt. Die Initiative „Gen Z steht auf“ ruft dazu auf. Sie lässt sich von Warnungen vor ähnlicher Gewalt wie in Frankreich nicht von ihren Demonstrationen abbringen.
Seine Polizei werde stark präsent sein und konsequent eingreifen. Das werde man nicht zulassen.
Nach den Angaben soll es bei den Protesten unter anderem um Bildung, ein bezahlbares Leben und die Ablehnung einer Wehrpflicht gehen. Mitinitiator Akram S. sagte, man distanziere sich klar von jeglicher Gewalt. Ihr Landeschef Stephan W. erklärte, man beschäftige sich mit denkbaren Szenarien, weil die Bilder aus Frankreich große Sorgen bereiteten. Zudem denke man an die Halloween-Nacht, in der auf deutschen Straßen gern mit Pyrotechnik hantiert werde.
Linke Gruppen versuchten, sie für die eigene Mobilisierung zu nutzen.
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