Die Auszeichnung ist mit 30.000 Euro dotiert und die höchste künstlerische Auszeichnung der Republik.
Kulturminister Andreas Babler (SPÖ) wird die Urkunde überreichen. Die Laudatio hält der Literaturkritiker Sebastian Fasthuber.
Zugleich würdigte er das Abgründige seiner Poesie.
Setz zeigte in einem Interview mit der Kleinen Zeitung Distanz zu den offiziellen Begründungen. Die Begriffe Abgrund und Empathie seien sicher nicht falsch, er selbst sei jedoch kein besonders strahlendes Beispiel für diese Kombination.
Nach Einschätzung der Salzburger Nachrichten muss, wer die jüngsten Bücher von Setz kennt, dieser demonstrativen Bescheidenheit widersprechen. Was dabei zum Vorschein kommt, ist nie vorauszusehen. November im Literaturhaus Salzburg.
Am 24. November erscheint zudem die Essaysammlung Die Fortführung der Poesie mit anderen Mitteln, die publizierte und noch unveröffentlichte Essays versammelt.
Für diesen Roman erhielt er den Hauptpreis der Leipziger Buchmesse und später den Kleist-Preis.
2021 wurde Setz der Georg-Büchner-Preis zugesprochen. 2023 erhielt er für Monde vor der Landung den Österreichischen Buchpreis. Setz sagte der Kleinen Zeitung, Preise seien lange die Art gewesen, wie er sein Leben finanziert habe.
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