Die Erde wird sich nach einer neuen Auswertung stärker aufheizen als bisher angenommen. Die Weltgemeinschaft hat sich eigentlich vorgenommen, die Erwärmung auf höchstens 1,5 Grad zu begrenzen. Nur so ließen sich laut Klimaforschern die schlimmsten Folgen des Klimawandels verhindern.
Jeder Bruchteil eines Grades zusätzlich erhöhe das Risiko für Fluten, Hitzewellen und Waldbrände. Viele Länder hätten solche Naturkatastrophen in diesem Jahr bereits erlebt.
Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Prognose nach dem Bericht diesmal nicht verbessert. Dafür sei vor allem der Rückzug der USA verantwortlich, die sich unter Präsident Donald Trump vollständig von ihren bisherigen Klimaschutzplänen verabschiedet hätten.
Das liegt weit über dem angestrebten Ziel.
Uno-Generalsekretär António Guterres betonte anlässlich des Berichts, eine Überschreitung bedeute keine Kapitulation.
Das gelte unter Klimaforschern mittlerweile als unverzichtbar.
Das sei möglich. Der Bericht verweise darauf, dass die erneuerbaren Energien seit dem Pariser Klimaabkommen etwa dreimal so schnell zugelegt hätten, wie damals erwartet worden sei.
Damals sei man von drei bis 3,5 Grad ausgegangen.
Eine Gruppe von Insidern aus der Versicherungsbranche mahnt, dass die immensen Schäden durch Umweltkatastrophen bald nicht mehr versicherbar sein werden.
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