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Genetischer Austausch zwischen Ost und West schon in der Altsteinzeit

Ein Forschungsteam unter Leitung der Universität Wien hat Genomdaten von Menschen des Gravettien ausgewertet. Die Daten deuten auf genetische Kontakte zwischen Ost und West vor rund 30.000 Jahren hin.

Genetischer Austausch zwischen Ost und West schon in der AltsteinzeitSymbolbild
Foto: DMN Atölye · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Vor rund 30.000 Jahren lebten Jäger und Sammler der Gravettien-Kultur in einem Gebiet, das von Spanien bis Sibirien reichte
  • Genomdaten von menschlichen Überresten belegen weitreichende Kontakte und einen genetischen Austausch zwischen Ost- und Westeuropa
  • Ost- und westeuropäische Populationen waren genetisch weniger isoliert als bisher angenommen, und die westeuropäische Abstammung hielt sich über Jahrtausende

Vor rund 30.000 Jahren lebten Jäger und Sammler in einem Gebiet, das von Spanien bis Sibirien reichte. Wie die Salzburger Nachrichten unter Bezug auf ein Forschungsteam der Universität Wien berichten, gehörten sie zum sogenannten Gravettien, einer der bedeutendsten Kulturen der Altsteinzeit in Europa.

Zwischen den Menschen dieser Kultur habe es weitreichende Kontakte gegeben, die auch einen genetischen Austausch zwischen Ost und West einschlossen. Die Schlussfolgerungen stützen sich auf Genomdaten von menschlichen Überresten.

Der westliche und südwestliche Abstammungszweig trägt die Bezeichnung Fournol-Cluster.

Für die Untersuchung analysierte das Team neue und bereits veröffentlichte Genomdaten sowie alte DNA, die in Sedimenten von Höhlen erhalten geblieben war. Der Austausch über große Entfernung habe allerdings offenbar mit einer langfristigen Bevölkerungskontinuität im Südwesten Europas einhergehen können.

Gelabert hob in einer Mitteilung hervor, dass ost- und westeuropäische Populationen genetisch weniger isoliert gewesen seien, als bisher angenommen.

Die westeuropäische Abstammung habe sich demnach in der Region über Jahrtausende hinweg gehalten.

In dieser Phase war rund ein Drittel der weltweiten Landfläche von riesigen Eisschilden bedeckt.

Die genetischen Daten zeigten, dass der Vater wohl derselben genetischen Population angehörte, mit der Mutter jedoch nicht eng verwandt war. Daraus schließt das Team, dass Menschen zu dieser Zeit schon darauf achteten, Inzucht zu vermeiden.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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