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Hausärzte fürchten Einblick der Krankenkassen in Patientenakten

Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband warnt vor einer geplanten Regelung im Digitalgesetz, die Krankenkassen den Zugriff auf elektronische Patientenakten ermöglichen könnte. Der Krankenkassen-Spitzenverband weist die Kritik zurück.

Hausärzte fürchten Einblick der Krankenkassen in PatientenaktenSymbolbild
Foto: Tara Winstead · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Hausärzteverband warnt: Krankenkassen könnten durch ein geplantes Digitalgesetz Einblick in elektronische Patientenakten erhalten
  • Einsicht ist nur mit Zustimmung der Versicherten vorgesehen, doch der Verband hält die Einwilligungen für nicht transparent genug
  • Der Krankenkassen-Spitzenverband weist die Warnungen zurück und verweist auf Frühwarnungen bei Erkrankungen und Risiken

Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband schlägt Alarm wegen eines geplanten Digitalgesetzes. Wie n-tv berichtet, könnten Krankenkassen nach Einschätzung des Verbands künftig Einblick in die elektronischen Patientenakten (ePA) der Versicherten nehmen. Markus Blumenthal-Beier, einer der beiden Vorsitzenden des Verbands, sprach im Spiegel von einem Dammbruch.

Die vorgesehene Regelung macht eine Einsichtnahme von der Zustimmung der Versicherten abhängig. Sie ist Teil eines Gesetzes für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen, das derzeit im Bundestag beraten wird. Den Entwurf hatte Nina Warken noch zum Ende ihrer Amtszeit vorgelegt. Sie ist die Vorgängerin von Gesundheitsminister Carsten Linnemann.

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Die Auswertung soll der Erkennung bestimmter Leiden und Risiken dienen.

Die Regierung will mit dem Gesetz die Möglichkeiten der Digitalisierung stärker in die Versorgung bringen. Davon sollen Versicherte, Ärztinnen und Ärzte sowie Kliniken profitieren, und zwar über mehrere einzelne Schritte.

Die Menschen müssten über die Folgen ihrer Entscheidung aufgeklärt werden. Der Verbandschef bezweifelte, dass die erforderlichen Einwilligungen transparent genug ausgestaltet sind. Ein bloßer Hinweis in den Geschäftsbedingungen dürfe nicht dazu führen, dass Kassen die sensibelsten Daten der Patienten einsehen können.

Der Krankenkassen-Spitzenverband wies die Warnungen zurück. Verbandssprecher Florian Lanz erklärte, die verantwortungsvolle Auswertung solcher Daten könne für die Versicherten einen großen Mehrwert bringen. Frühe Hinweise könnten Erkrankungen rechtzeitig erkennbar machen und im besten Fall dazu beitragen, schwere Verläufe zu verhindern.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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