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Chiesa und Schnegg bewerben sich um Parmelins Bundesratssitz

Der Tessiner Ständerat Marco Chiesa und der Berner Regierungspräsident Pierre Alain Schnegg stellen sich für die Ersatzwahl in den Bundesrat zur Verfügung. Die Einreichefrist endet am Freitag um 12 Uhr.

Chiesa und Schnegg bewerben sich um Parmelins BundesratssitzSymbolbild
Foto: Keller Chewning · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Chiesa und Schnegg bewerben sich um Parmelins Bundesratssitz, die Anmeldefrist für die Ersatzwahl endet am Freitag, 23. Oktober, um 12 Uhr
  • Chiesa verweist auf die Tessiner Repräsentativität, war von 2020 bis 2024 SVP-Schweiz-Präsident und ist Stadtrat in Lugano
  • Schnegg gilt in Asyl- und Sozialfragen als harter Regierungsrat, bringt laut SRF Regierungserfahrung mit und leitet die Arbeitsgruppe zum Lifesciences-Standort

Wie SRF berichtete, liegen damit zwei weitere Bewerbungen vor. Die Anmeldefrist für die Ersatzwahl läuft am Freitag (23. Oktober) um 12 Uhr ab.

Chiesa bestätigte seine Bereitschaft in einem Interview mit Teleticino und Ticinonews. Er wies darauf hin, dass das Tessin mit Ignazio Cassis (FDP) bereits in der Regierung vertreten sei. Dennoch müsse man an eine mittelfristige Repräsentativität denken. Wer aus dem Tessin stamme, müsse die ganze Schweiz kennen, ihre Sprachen sprechen und ihre Kulturen verstehen, sagte er.

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Chiesa verweist auf seinen politischen Werdegang. Er war Gemeinderat, von 2020 bis 2024 Präsident der SVP Schweiz und ist derzeit Stadtrat von Lugano, wo er das Departement für Finanzen, Rechtsfragen und Informatik leitet.

Nach Einschätzung von SRF-Tessinkorrespondent Iwan Santoro geht es Chiesa mit seiner Kandidatur vor allem um zusätzliche Aufmerksamkeit. Im nächsten Herbst wolle er als Ständerat wiedergewählt werden. Auf nationaler Ebene habe er jedoch nur wenige Akzente gesetzt.

SRF-Bundeshausredaktorin Christine Wanner schreibt, Schnegg verfolge in Asyl- und Sozialfragen eine harte Linie, die ihm schweizweit das Etikett des strengsten Regierungsrats eingebracht habe. Oft vermittle er im Auftrag von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider. Im Auftrag des Bundesrats leitet er zudem die Arbeitsgruppe zum Lifesciences-Standort. Schnegg bringe Regierungserfahrung mit und könne beides: den harten Ton anschlagen und gemeinsam Lösungen finden.

Am 9.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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