Der Meta-Konzern will den Ausbau seiner künstlichen Intelligenz vorantreiben und dafür eine neue Aktie ohne Stimmrechte ausgeben, wie die tagesschau berichtet. Mit diesem Schritt bleibt die Kontrolle über den Facebook-Mutterkonzern beim Firmenchef Mark Zuckerberg.
Im laufenden Jahr hat Meta Investitionen von 135 bis 145 Milliarden Dollar angekündigt. Das Geld fließt hauptsächlich in die Weiterentwicklung der KI, etwa in den Ausbau von Rechenzentren.
Zur Finanzierung soll ab dem kommenden Jahr eine neue Aktienklasse ohne Stimmrecht ausgegeben werden. Auf diese Weise lasse sich Kapital für die enormen Investitionen beschaffen, ohne die Stimmenmehrheit Zuckerbergs zu verwässern.
Im vergangenen Quartal hat der Konzern mit mehr als 64 Milliarden Dollar Umsatz die Erwartungen der Analysten übertroffen. Den Gewinn hat allerdings ein weiterer Kostenfaktor verringert. Den Vorwurf, der dahintersteht, hat die Quelle so wiedergegeben: Die Firma habe den Jugendschutz vernachlässigt, und das Design ihrer Apps sei suchtfördernd. Meta hat im Rahmen des Vergleichs jedoch kein Fehlverhalten eingeräumt.
Metas persönlicher KI-Agent „Muse“ wurde kürzlich nur in Nordamerika veröffentlicht. Nach Angaben des Unternehmens hat er bereits rund zehn Millionen Nutzer.
Auf der Ausgabenseite könnten in Zukunft weitere Milliarden hinzukommen.
Kommentare (0)