Tesla hat im vergangenen Quartal deutlich weniger verdient, doch die Wall Street zeigt sich dennoch zufrieden. Nachbörslich im US-Handel legte die Aktie zeitweise um 1,6 Prozent zu.
Am Tag vor der Zahlenvorlage hatte Konzernchef Elon Musk Überlegungen zu einem Zusammenschluss mit SpaceX bestätigt. Die Weltraumfirma wird ebenfalls von Musk geführt.
Viele Kaufinteressenten in den USA wollten sich die Prämie noch sichern, die Auslieferungen schnellten daraufhin um 7,4 Prozent nach oben. Anschließend geriet das Geschäft in einen Rückschlag, wie auch bei anderen Herstellern.
In diesem Jahr konnte Tesla die Auslieferungen teilweise steigern, im dritten Quartal sanken sie jedoch. Mit gut 486.500 Fahrzeugen lag der Konzern dennoch deutlich über den Erwartungen.
Bis dahin muss das Geld jedoch hauptsächlich mit dem Autoverkauf verdient werden.
Die Energiesparte hat sich dagegen zu einem wichtigen Standbein entwickelt. Angetrieben wird sie von der Nachfrage von Entwicklern erneuerbarer Energien und von Rechenzentren nach Großbatterien. Nach Angaben von Tesla werden die aktuellen Zölle das Energiegeschäft allerdings härter treffen als die Autosparte.
Investoren verlangen zunehmend Belege dafür, dass Musks Projekte im autonomen Fahren und in der Robotik kommerziell tragfähig sind.
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