Russland hat nach neuen Verhandlungen massive Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew und andere Regionen geflogen. Das teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram mit, wie WELT berichtet. Seit dem Abend seien drei Wellen ballistischer Angriffe auf Kiew abgefeuert worden.
Er sagte, man sei vielleicht so nah an einer Einigung wie nie zuvor. Wer kurz vor einer Einigung stehe und sehr heikle Verhandlungen führe, verhänge keine Sanktionen, argumentierte Trump.
Graham hatte sich für das Paket eingesetzt. Trump warf Kritikern vor, nicht zu wissen, wie das Leben funktioniere.
Trump begründete den Verzicht auch mit der Freilassung des US-Amerikaners Stephen H. Dieser war nach mehr als vier Jahren in Russland Haft freigekommen. Seine Anwälte bestreiten das. Trump sagte, mit solchen Sanktionen hätte man Stephen H. vergessen können. Selenskyj bezeichnet Putin als Terroristen. Witkoff stufte das Gespräch als konstruktiv ein, sagte aber, es gebe noch wichtige Arbeit zu erledigen.
In der Stadt gab es nach seinen Worten zahlreiche Treffer und Schäden an Wohnhäusern, der Energieversorgung, der Infrastruktur eines Bahnhofs und der Metro, an Einkaufszentren und Unternehmen. Insgesamt seien zwölf Regionen in der Nacht Ziel russischer Angriffe gewesen. Nach diesen Angaben wurden 34 Menschen verletzt, darunter fünf Kinder. Zwei Menschen starben.
Wenn russische Raketen die Antwort auf Verhandlungen seien, müsse echter Druck auf Russland ausgeübt werden.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
Kommentare (0)