InstaNews Die Zeitung
Politik

Trump setzt Russland-Sanktionen aus und beruft sich auf nationales Interesse

US-Präsident Donald Trump hat per Anordnung die Anwendung eines umfassenden Sanktionspakets gegen Russland vorübergehend ausgesetzt, wie das Weiße Haus mitteilte. Die Entscheidung fällt ungeachtet einer Entscheidung des Kongresses und eine Woche nach seiner Ankündigung, Diesel aus Russland zu kau...

Trump setzt Russland-Sanktionen aus und beruft sich auf nationales Interesse
Foto: Archivfoto: Shealeah Craighead / Wikimedia Commons / Public domain

Das Wichtigste in Kürze

  • Trump setzt das breite Russland-Sanktionspaket per Anordnung vorübergehend aus, das den Geldfluss für den Ukraine-Krieg begrenzen sollte
  • Trump wollte Diesel aus Russland kaufen, um Energiepreise zu senken, was Republikaner und Demokraten scharf kritisieren
  • Darline Graham, die Schwester des verstorbenen Senators, bewirbt sich mit den ausgesetzten Sanktionen im Wahlkampf um dessen Nachfolge

Wie EL PAÍS berichtet, hat US-Präsident Donald Trump eine Anordnung unterzeichnet, mit der die Anwendung eines breiten Sanktionspakets gegen Russland vorübergehend ausgesetzt wird.

Betroffen ist ein Gesetz, das den Namen des verstorbenen republikanischen Senators Lindsey Graham aus South Carolina trägt. Es soll die Sanktionen gegen die russische Wirtschaft verschärfen und den Geldfluss begrenzen, der zur Fortführung des Krieges gegen die Ukraine beiträgt.

Hattmannsdorfer hält Meinungsverschiedenheiten in der Koalition für normal
Auch interessantHattmannsdorfer hält Meinungsverschiedenheiten in der Koalition für normal

Die Aussetzung folgt auf eine Ankündigung Trumps, die eine Woche zurückliegt. Damals erklärte er, die USA hätten vereinbart, Diesel aus Russland zu kaufen, um die weltweiten Energiepreise zu senken, obwohl dies der Ukraine in ihrem Krieg schaden könnte. Republikaner wie Demokraten kritisieren die Vereinbarung scharf und werfen Trump vor, Russland helfe damit bei seinem Krieg gegen die Ukraine. Nach Darstellung des Blattes würde der Dieselkauf an den Weltmarktpreisen nichts ändern, die vor allem wegen des Krieges der USA gegen Iran hoch seien.

Die nun ausgesetzten Sanktionen sind auch ein zentrales Thema im Wahlkampf von Darline Graham, der Schwester des verstorbenen Senators. Sie war für die restlichen Monate von dessen Amtszeit in den Senat berufen worden und bewirbt sich nun um die dauerhafte Nachfolge. In einer Debatte mit der demokratischen Kandidatin Annie Andrews sagte sie, sie sei sehr stolz darauf, zur Verabschiedung des Gesetzes beigetragen zu haben. Zugleich räumte sie ein, dass die Umsetzung in der Zuständigkeit des Präsidenten liege. Graham hat die Unterstützung Trumps, und es wird erwartet, dass sie nächste Woche gemeinsam mit ihm in South Carolina Wahlkampf macht.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.