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Nikkei 225 verliert mehr als fünf Prozent

Der japanische Leitindex ist wegen des weltweiten Ausverkaufs bei Technologiewerten deutlich gefallen. Auslöser waren unter anderem US-Inflationsdaten und Sorgen über hohe Bewertungen von Tech-Aktien.

Nikkei 225 verliert mehr als fünf ProzentSymbolbild
Foto: Pixabay · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Nikkei 225 fiel in Tokio um 5,39 Prozent auf 64.092,74 Punkte
  • Technologiewerte belasteten den Markt: Advantest verlor über 15 Prozent, SoftBank mehr als zehn Prozent
  • Höhere US-Inflation und Ölpreise verstärkten die Sorgen über Wirtschaft und hohe Bewertungen von Technologieaktien

Der Nikkei 225 ist im Handel in Tokio um mehr als fünf Prozent gefallen und hat sich damit dem weltweiten Ausverkauf bei Technologiewerten angeschlossen. Wie The Japan Times berichtete, gab der Index gegen 13 Uhr bis auf 64.092,74 Punkte nach. Das entsprach einem Minus von 5,39 Prozent.

Besonders stark verloren Technologiewerte. Advantest lag zur Mittagszeit mehr als 15 Prozent im Minus, Tokyo Electron rund acht Prozent. Die SoftBank Group gab mehr als zehn Prozent nach, Kioxia mehr als elf Prozent.

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Der Ausverkauf hatte im US-Handel begonnen. Der S&P 500 fiel um 1,11 Prozent, der Nasdaq Composite um 1,88 Prozent. Höher als erwartet ausgefallene Inflationsdaten verstärkten die Sorgen über die Wirtschaft und die hohen Bewertungen von Technologieaktien. Nvidia verlor drei Prozent, Oracle rund neun Prozent.

Auch andere asiatische Märkte gerieten unter Druck. Der südkoreanische Kospi fiel um rund acht Prozent. Samsung-Electronics-Aktien gaben fast zehn Prozent nach, SK Hynix verlor rund elf Prozent.

Die USA hatten für September eine Inflationsrate von 3,7 Prozent gemeldet. Händler rechneten zeitweise mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent für eine Zinserhöhung im Oktober. Dieser Wert fiel anschließend auf 27 Prozent. Die US-Notenbank will am 27. und 28. Oktober über ihre Geldpolitik beraten.

Zusätzlich belasteten höhere Ölpreise die Stimmung an den Märkten. Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten drohe für weitere Unsicherheit zu sorgen, hieß es. Der Preis für Brent-Rohöl lag weiterhin über 100 Dollar je Barrel.

Angesichts der zunehmenden Risikoaversion profitierten Anleihen. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen fiel auf 2,93 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit etwa einem Monat. Der Yen, der am Vorabend bei rund 159 Yen je Dollar gehandelt worden war, stieg am folgenden Handelstag auf einen Wert unter 158 Yen je Dollar.

Am 5. Oktober hatte der Nikkei 225 erstmals seit etwa drei Monaten wieder über 70.000 Punkten gelegen. Unterstützt worden war der Index damals von einer starken Entwicklung der US-Technologieaktien. Sein bisheriges Rekordhoch von 72.831,73 Punkten erreichte der Nikkei im Juni. Trotz des aktuellen Rückgangs liegt der Index noch 35 Prozent über seinem Stand vor einem Jahr und mehr als zehn Prozent unter seinem Höchststand.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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