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Zwei frühere FBI-Beamte wegen Falschaussage gegenüber dem Kongress angeklagt

Die Justizbehörde wirft zwei früheren FBI-Verantwortlichen vor, den Kongress im Zusammenhang mit Ermittlungen zum Laptop von Hunter Biden belogen zu haben. Ihre Anwälte weisen die Vorwürfe zurück.

Zwei frühere FBI-Beamte wegen Falschaussage gegenüber dem Kongress angeklagtSymbolbild
Foto: Zion Smith · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Zwei frühere FBI-Beamte, Nikki F. und Bradley B., sind in Washington wegen Falschaussage gegenüber dem Kongress angeklagt worden
  • Beide leiteten die aufgelöste Foreign Influence Task Force und sollen ihre Rolle im Fall des Hunter-Biden-Laptops heruntergespielt haben
  • Die Klage wurde als criminal complaint weniger als zwei Wochen vor der Kongresswahl am 3. November eingereicht und noch nicht einer Grand Jury vorgelegt

Zwei frühere FBI-Beamte sind in Washington angeklagt worden, den Kongress im Zusammenhang mit Ermittlungen zum Laptop von Hunter Biden belogen zu haben. Wie Arab News berichtete, sollen Nikki F. und Bradley B. ihre Rolle bei diesen Ermittlungen im Vorfeld der Präsidentschaftswahl 2020 falsch dargestellt haben. Beide waren frühere Leiter einer inzwischen aufgelösten Arbeitsgruppe, die ausländische Einmischung in Wahlen abwehren sollte. Vor dem Bundesgericht drängten ihre Anwälte auf eine rasche Anhörung und bestreiten, dass ihre Mandanten Abgeordnete belogen hätten, als sie aussagten, nicht an FBI-Ermittlungen gegen Biden beteiligt gewesen zu sein.

Nach Angaben der Quelle ist es ein seltenes Strafverfahren des Justizministeriums gegen einen früheren Mitarbeiter. Es greift eine verworrene Affäre aus den letzten Wochen des Wahlkampfs 2020 wieder auf. Zugleich steht der Fall im Kontext eines umfassenderen Vorgehens von FBI-Direktor Kash Patel. Patel war vor seinem Amtsantritt ein scharfer Kritiker der Behörde. Nun lässt er Episoden aus der jüngeren Vergangenheit überprüfen, die seit Jahren die konservative Basis von Präsident Donald Trump beschäftigen.

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Die Anwälte von Nikki F. bezeichneten ihre Mandantin als Patriotin, die fast 20 Jahre als engagierte FBI-Geheimdienstbeamtin für das Land gearbeitet habe. Das Justizministerium habe sie zu Unrecht einer Straftat beschuldigt, und zwar aufgrund der Aussagen von Politikern und nicht aufgrund der Fakten. Die Anklage sei kein Zufall, sondern erfolge Jahre später kurz vor einer Wahl. Die Anwälte von Bradley B. sprachen von haltlosen Strafvorwürfen in einer offensichtlich politischen Klage. Ihr Mandant habe seine Karriere dem Schutz des Landes gewidmet, und die Anklage sei eine Schande.

Die Klage wurde als sogenannte criminal complaint eingereicht, weniger als zwei Wochen vor der Kongresswahl am 3. November. Damit hat die Staatsanwaltschaft die Vorwürfe noch nicht einer Grand Jury zur Erhebung einer Anklage vorgelegt. Das Justizministerium ist in hochkarätigen Fällen in der Hauptstadt wiederholt gescheitert, Grand Juries zur Anklageerhebung zu bewegen. Verteidiger und Richter bemerkten bei der Anhörung die ungewöhnliche Wahl dieses Verfahrens. Es wird meist genutzt, wenn Personen dringend festgenommen werden müssen, etwa wegen einer Gefahr oder Fluchtgefahr.

Richter Zia Faruqui sagte, es sei selten, dass Anklagen dieses Alters in dieser Form vorgebracht würden. Gegen den Widerstand der Staatsanwaltschaft, die mehr Zeit gefordert hatte, setzte er eine vorläufige Anhörung für die kommende Woche an. Zur Begründung verwies er auf das, was er als Damoklesschwert über den Köpfen der Beschuldigten bezeichnete.

Der Laptop war im Oktober 2020 bekannt geworden, kurz vor der Wahl zwischen dem republikanischen Amtsinhaber Trump und dem Demokraten Joe Biden, der die Wahl gewann. Die New York Post veröffentlichte den Fund. Sie gab an, eine Festplatte von Trump-Verbündetem Rudy Giuliani erhalten zu haben. Hunter Biden habe den Computer rund ein Jahr zuvor in einer Reparaturwerkstatt in Wilmington im Bundesstaat Delaware abgegeben.

Die Klage knüpft an langjährige Vorwürfe republikanischer Kongressabgeordneter an. Diese werfen dem FBI vor, die Öffentlichkeit nicht ausreichend darüber informiert zu haben, dass die Materialien auf dem Laptop echt waren und nicht von russischer Desinformation stammten. Unter den Materialien waren E-Mails, die Geschäfte des jüngeren Biden im Ausland betrafen. Demokraten und frühere Geheimdienstbeamte äußerten damals Bedenken wegen einer möglichen russischen Beteiligung. Dutzende frühere US-Geheimdienstbeamte unterzeichneten einen Brief, in dem sie erklärten, der Laptop trage typische Merkmale einer russischen Informationsoperation. Trumps damaliger Nationaler Geheimdienstdirektor John Ratcliffe erklärte dagegen in einem Schreiben an den Kongress, es gebe keinen Beleg dafür, dass ausländische Akteure mit dem Laptop etwas zu tun hätten. Das FBI unter dem damaligen Direktor Chris Wray schloss sich dieser Position später an. Hunter Biden war wegen Waffen- und Steuerdelikten angeklagt und verurteilt worden, während sein Vater Präsident war. Joe Biden begnadigte ihn in seinen letzten Wochen im Amt.

Die Anklageschrift wirft den Beschuldigten vor, als Leiter der Foreign Influence Task Force tief in die Ermittlungen gegen Hunter Biden eingebunden gewesen zu sein. Biden sei bei den Sitzungen der Gruppe wiederholt Thema gewesen. Bei Aussagen im Jahr 2023 vor Abgeordneten, die eigene Untersuchungen zu Biden führten, hätten beide ihr Wissen über den Laptop und ihre Beteiligung heruntergespielt. Benavides soll falsch ausgesagt haben, als er erklärte, er habe über Wikipedia erfahren, dass das FBI den Laptop besitze. Nikki F. soll behauptet haben, sie habe nichts davon gewusst, dass Hunter Biden bei Gesprächen der Gruppe Thema gewesen sei. Patel erklärte, Falschaussagen gegenüber dem Kongress durch hochrangige FBI-Beamte griffen den Kern des Systems an, und niemand stehe über dem Gesetz.

Im Februar 2025 löste die damalige Justizministerin Pam Bondi sie auf.

Patel hat als FBI-Direktor zahlreiche Agenten entlassen, die an Ermittlungen gegen Trump beteiligt waren oder als gegen die Agenda der Regierung eingestellt gelten. Das Justizministerium meidet laut Quelle historisch öffentliche Ermittlungsschritte unmittelbar vor Wahlen, die Kandidaten betreffen. In den vergangenen zwei Wochen habe es jedoch mehrere Schritte in politisch gefärbten Fällen gegeben. Dazu gehörte eine Durchsuchung im Haus der demokratischen Abgeordneten Ilhan Omar in Washington im Rahmen einer Ermittlung wegen Einwanderungsbbetrugs. Omar sprach von einem Versuch, politische Gegner ins Visier zu nehmen und die Bundesstrafverfolgung zu missbrauchen. Ebenfalls veröffentlicht wurde eine Korruptionsanklage gegen die demokratische Staatssenatorin aus Virginia, L. Louise Lucas. Lucas erklärte nach Angaben der Quelle, sie lasse sich von der Bundesregierung nicht einschüchtern oder schikanieren und werde nicht nachgeben. Omar und Lucas gelten beide als Kritikerinnen Trumps.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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