Bundesdigitalminister Karsten Wildberger hat dazu aufgerufen, Künstliche Intelligenz stärker einzusetzen, um Sicherheitslücken bei Webseiten zu schließen. Gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger erklärte der CDU-Politiker, man stehe am Beginn eines neuen Zeitalters der Cybersicherheit, wie n-tv berichtet.
KI-basierte Werkzeuge könnten Schwachstellen schneller und präziser aufspüren als je zuvor, so Wildberger. Entscheidend sei jetzt das Tempo, mit dem Lücken erkannt und geschlossen werden.
Das stelle die Netzsicherheit vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig sehe er in der KI den wirksamsten Schutz.
Indem führende Modelle unabhängig geprüft und KI konsequent für den Schutz der Netze eingesetzt werde, könne man den Wettlauf gewinnen, erklärte Wildberger.
Sie betrifft eine hochkritische Schwachstelle in PHP.
Infolge der Lücke wurden zahlreiche Webseiten vorübergehend vom Netz genommen. Betroffen waren auch Angebote der Bundesregierung und der Bundesverwaltung.
Die Cybersicherheitsbehörden hätten vorausschauend, schnell und klar reagiert.
Ein Sprecher des Digitalministeriums betonte, die Sicherheitswarnung vom Mittwoch sei weiterhin gültig. Das BSI sehe nach wie vor akuten Handlungsbedarf und rufe alle Nutzer von PHP auf, die bereitgestellten Patches zügig einzuspielen.
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