Bundeskanzler Friedrich Merz zufolge soll die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Streitmacht in Europa werden. Die Befragten begrüßen dieses Ziel in den genannten Ländern mehrheitlich und halten es für notwendig. Gleichzeitig zeigt die Umfrage, dass es Vorbehalte gibt.
Deutschland wird im Durchschnitt mit 79 Prozent positiv gesehen.
Die Zustimmung zur Aufrüstung selbst liegt im Schnitt bei 67 Prozent. Litauen kommt auf 88 Prozent, Frankreich auf 79 Prozent, Griechenland auf 48 Prozent.
Die Begründung der Bundesregierung, die Bedrohung durch Russland, teilen im Schnitt 69 Prozent der Befragten. Litauen und Frankreich liefern mit 87 beziehungsweise 81 Prozent die höchsten Werte. Griechen und Italiener sind mit 54 beziehungsweise 53 Prozent die größten Skeptiker.
Nur in Griechenland überwiegen die Zweifler.
Die Umfrage zeigt aber auch Bedenken. Besonders groß ist diese Sorge in Griechenland mit 45 Prozent, in Tschechien mit 41 Prozent und in Polen mit 38 Prozent. In Frankreich liegt der Wert bei 33 Prozent, in Litauen und Italien bei jeweils 36 Prozent.
Die Schatten der Vergangenheit blieben bestehen.
63 Prozent wollen, dass Deutschland in europäische Rüstungsprojekte investiert. Kefferpütz zufolge wird zu wenig darüber gesprochen, wie die europäischen Nachbarn auf die neue deutsche Stärke blicken. Ohne deren Vertrauen könne die eigene Aufrüstung selbst zum politischen Risiko werden. Deshalb sollte sie nach seiner Ansicht stärker als bisher europäisch verankert werden.
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