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Nord-Stream-Betreiber erhielten laut Stern Einsicht in Ermittlungsakten

Die Bundesanwaltschaft hat russisch kontrollierten Nord-Stream-Gesellschaften laut Stern weitreichende Akteneinsicht gewährt. Die Verteidigung des angeklagten Ukrainers sieht darin eine Gefahr für ihren Mandanten.

Nord-Stream-Betreiber erhielten laut Stern Einsicht in ErmittlungsaktenSymbolbild
Foto: Joshua Brown · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Nord Stream 2 AG erhielt laut Stern schon im Frühjahr 2026 vollständige Akteneinsicht in die Ermittlungsakten
  • Laut einem Adhäsionsantrag gewährte die Generalbundesanwaltschaft dem Unternehmen mehrfach Akteneinsicht nach Paragraf 406e StPO
  • Dem früheren ukrainischen Offizier Serhij K. wurde die Einsicht verweigert, was sein Verteidiger Nicola C. scharf kritisiert

Das meldet n-tv unter Berufung auf eigene Recherchen des Stern. Demnach erhielt die Nord Stream 2 AG oder deren Rechtsvertretung schon mehrere Monate vor Prozessbeginn, im Frühjahr 2026, vollständigen Zugang zu den Ermittlungsakten.

Die Akteneinsicht der Nord Stream AG geht laut Stern aus einem Adhäsionsantrag hervor, den das Magazin einsehen konnte. Darin erklären die Anwälte des Unternehmens, die Generalbundesanwaltschaft habe im Ermittlungsverfahren bereits mehrfach nach Paragraf 406e StPO Akteneinsicht gewährt.

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Vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg muss sich seit dem 14. Oktober der frühere ukrainische Offizier Serhij K. verantworten.

Verteidiger Nicola C. kritisiert das Vorgehen der Bundesanwaltschaft scharf. Die Bundesanwaltschaft habe das abgelehnt, ein Anspruch bestehe nicht. Dem ukrainischen Offizier sei die Einsicht verweigert worden, den Anwälten des russischen Gaskonzerns dagegen gewährt. Für die Verteidigung habe die Geheimhaltung gegolten, für Russland offenbar nicht. Wer um seine Freiheit kämpfe, bleibe ohne Einsicht, wer wirtschaftliche und geopolitische Interessen verfolge, erhalte sie. Damit stelle sich die Frage, nach welchen Maßstäben hier Zugang gewährt werde.

Bei dem Anschlag am 26. September 2022 wurden die Leitungsstränge Nord Stream 1 und Nord Stream 2 durch Sprengsätze schwer beschädigt. Nord Stream 2 war noch neu und hatte nie Gas geliefert.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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