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EU-Minister erlauben Ostseefischern kleine Heringsmengen trotz Fangverboten

Die EU-Agrarminister haben in Luxemburg beschlossen, dass kleine Küstenfischer in der Ostsee im kommenden Jahr weiterhin geringe Mengen Hering fangen dürfen. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer verteidigte die Entscheidung und argumentierte, ein vollständiges Fangverbot hätte viele Existen...

EU-Minister erlauben Ostseefischern kleine Heringsmengen trotz FangverbotenSymbolbild
Foto: Michał Robak · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Deutsche Küstenfischer dürfen im kommenden Jahr geringe Heringsmengen aus der Ostsee holen, da die EU-Agrarminister die Ausnahme beibehalten
  • Alois Rainer (CSU) sieht die Existenz vieler Fischer bei einem Fangverbot bedroht und hält die Ausnahme für unbedenklich
  • In der westlichen Ostsee ist Hering außerhalb der Küstenfischerei nur als Beifang erlaubt, für Dorsch gilt ein Fangverbot

Trotz weitreichender Einschränkungen bleibt deutschen Küstenfischern erlaubt, im kommenden Jahr geringe Mengen Hering aus der Ostsee zu holen, wie n-tv berichtete. Die EU-Agrarminister entschieden sich in Luxemburg dafür, die bisherige Ausnahme für kleine Küstenfischer beizubehalten. Für viele von ihnen geht es dabei oft um die Existenz.

Hintergrund ist der schlechte Zustand der Fischbestände. Die Bestände in der Ostsee stehen seit Längerem unter starkem Druck. Deshalb schränkt die EU die Fischerei vor allem im westlichen Teil des Meeres ein, der für Deutschland besonders relevant ist.

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Bislang konnte sie sich damit nicht durchsetzen.

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer von der CSU verteidigte die Entscheidung in Luxemburg. Nach seinen Worten hätte ein komplettes Fangverbot vermutlich viele Fischer ihre Existenz gekostet. Die Ausnahme schränke das Überleben der Heringsbestände dagegen nicht ein, so Rainer.

In der westlichen Ostsee ist Hering außerhalb der Küstenfischerei nur als Beifang erlaubt. Gemeint sind Fische, die ungewollt ins Netz geraten und dort häufig verenden. Für Dorsch gilt dagegen im gesamten Ostseeraum ein Fangverbot. Die EU legt auch für den Beifang Obergrenzen fest, die sich für das kommende Jahr laut Plan nicht ändern sollen.

Anders stellt sich die Lage in anderen Teilen der Ostsee dar, wo es wieder mehr Fisch gibt. Häufig legen sie die Mengen allerdings etwas höher fest als von dort empfohlen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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